Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Presse > Pressemitteilungen > 2017 > Jan-Thorsten Gräsner erhält den Martin-Kirschner-Preis für Notfallmedizin 2017

Jan-Thorsten Gräsner erhält den Martin-Kirschner-Preis für Notfallmedizin 2017

13.03.2017

Die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V (agswn) hat auf ihrer Notfallmedizinischen Jahrestagung 2017 Priv.-Doz. Dr. med. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit dem „Martin Kirschner Preis“ ausgezeichnet.

Der Preis wird für Original-Arbeiten verliehen, die sich wissenschaftlich mit Fragen der Notfallmedizin in Deutschland auseinandersetzen. Die Auszeichnung wird in Erinnerung an den visionären Heidelberger Chirurgen und Arzt Prof. Dr. Martin Kirschner verliehen, dessen Konzept der präklinischen ärztlichen Versorgung Ausgangspunkt für die moderne deutsche Notfallmedizin wurde.

PD Dr. Gräsner erhält den diesjährigen Preis für die wissenschaftliche Arbeit „EuReCa ONE“, die im Jahr 2016 in der international anerkannten Fachzeitschrift Resuscitation erschienen ist. Erstmals wurden europaweit zeitgleich und einheitlich Versorgungsdaten von über 280 Rettungsdiensten in 27 Ländern zur Wiederbelebung bei akuten Notfällen erfasst. Über 10.000 Fälle von Herzstillstand des Monats Oktober 2014 flossen in die Studie „EuReCa ONE“ ein. Unter der Leitung von PD Dr. Gräsner untersuchen die Spezialisten die unterschiedliche Häufigkeit von begonnenen Maßnahmen, den Anteil an Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laien vor Eintreffen der Profis und die Ergebnisse der Maßnahmen von Rettungsdienst und Krankenhaus.

„Ziel ist, unter anderem die Versorgungslücke vom Herzstillstand eines Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu schließen“, sagt PD Dr. Gräsner. Deutschland stehe im unteren Mittelfeld bei der Wiederbelebung durch Laien. Dies bedeute für Patienten konkret eine durchschnittliche Verlängerung therapiefreier Intervalle und damit eine schlechtere Überlebenschance als beispielsweise in Skandinavien, wo die Bevölkerung besser auf Notfälle vorbereitet ist. Die Maßnahmen und die Auswirkung auf den Erfolg der deutschen Rettungsdienste und die anschließenden Maßnahmen in den weiter behandelnden Krankenhäusern werden jetzt intensiv weiter analysiert, um konkrete Empfehlungen für die Optimierung der gesamten Versorgungskette zu erarbeiten.

EuReCa ist ein europaweiter Verbund von mehr als 280 Rettungsdiensten. Die Koordination des Netzwerkes und der nachfolgenden Studie EuReCa TWO erfolgt durch das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin des UKSH.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRUN)
Arnold-Heller-Str. 3, Haus 808
(Besucheradresse Holzkoppelweg 8-12)  |  24105 Kiel
Direktion: PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner

 

 
Bilder zum Thema:
Bild 1
Priv.-Doz. Dr. med. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin
Bild in Originalgröße hier
Bild 2
Prof. Dr. med. Matthias Fischer, 1. Vorsitzender der agswn, überreichte PD Dr. Gräsner die Urkunde.
Bild in Originalgröße hier

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
  • Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
    Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708