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Universitäres Cardiac Arrest Center am UKSH in Kiel eröffnet

26.07.2017

Die Behandlung von Patienten mit plötzlichem Herz-Kreislaufstillstand erfordert eine perfekt funktionierende Rettungskette mit interdisziplinärer und interprofessioneller Zusammenarbeit. Neben einer strukturierten und hochqualitativen Notfallversorgung durch den Rettungsdienst hat die anschließende Krankenhausbehandlung einen erheblichen Einfluss auf das Überleben der betroffenen Patienten. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, versorgt seit langer Zeit Patienten nach einem plötzlichen Herzstillstand. Zur weiteren Optimierung dieser Versorgung wurde zum 25. Juli 2017 das Universitäre Cardiac Arrest Center Kiel (UCAC) gegründet.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Frey, Direktor der Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin), erarbeitete ein Team aus verschiedenen Kliniken und Instituten eine standardisierte Versorgungsplanung für die betroffenen Patienten. Prof. Frey und PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) des UKSH, waren in den vergangenen Jahren an der Entwicklung von bundesweiten Kriterien für diese speziellen Krankenhäuser federführend beteiligt. „Nur eine optimale, perfekt aufeinander abgestimmte innerklinische Versorgung sichert den betroffenen Patienten die Chance, einen Kreislaufstillstand zu überleben“, sagt PD Dr. Gräsner. Prof. Frey betont: „Wichtig ist, dass Tag und Nacht hochqualifiziertes Personal und die notwendige Technik wie ein modernes Herzkatheterlabor sowie Kühl- und Kreislaufunterstützungssysteme auf der Intensivstation bereitgehalten werden.“ Dr. Matthias Lutz, oberärztlicher Leiter des UCAC, ergänzt, „Zudem sind aber auch regelmäßige Trainings, ein strukturiertes Qualitätsmanagement und eine intensive Abstimmung mit den beteiligten Partnern aus Rettungsdienst und nachfolgenden Rehabilitationseinrichtungen entscheidend für eine weitere Verbesserung der Prognose von Patienten mit Herzstillstand.“ Daten des Deutschen Reanimationsregisters, welches eine der größten und umfassenden Datenbanken für die Erfassung und Analyse von Reanimationsdaten darstellt, weisen nach, das die betroffenen Patienten erheblich von diesen Zentrumsstrukturen profitieren. Das Deutsche Reanimationsregister wird aus dem Kieler IRuN heraus geleitet.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Bild von Norbert Frey
Prof. Dr. med. Norbert Frey
Klinik für Innere Medizin III mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin
Direktor
Telefon Kiel: 0431 500-22800 | Fax: -22804

 

Bild von Jan-Thorsten Gräsner
PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRUN)
Direktor
Telefon Kiel: 0431 500-31500

 

 
Bilder zum Thema:
Bild 1
Ein interdisziplinäres Team zum Wohle der Patienten (v.l.): PD Dr. Mark Rosenberg, Prof. Dr. Alexander Arlt, Dr. Matthias Lutz, Prof. Dr. Norbert Weiler, Barbara Jakisch, PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner, PD Dr. Thomas Pühler, Prof. Dr. Norbert Frey, Dr. Christiane Stehle.
Bild in Originalgröße hier

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
  • Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
    Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708