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Förderstiftung des UKSH startet mit fünf neuen Kuratoren ins 5-jährige Jubiläumsjahr

12.01.2018

Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums

Die Förderstiftung des UKSH startet mit einem starken Signal ins neue Jahr: Mit fünf neuen Kuratoren wächst die Gemeinschaft auf 44. Die Unternehmen Wulff Textil-Service, das Steuerbüro Hamann & Partner, die Kieler Volksbank Immobilien GmbH sowie Familie Gülten und Jan Bockholdt sowie Prof. Dr. Frederik Paulsen haben sich mit ihren Beitritt entschlossen, die Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein tatkräftig zu unterstützen.

Die Kuratoren entscheiden selbst über den Einsatz ihres Engagements in Projekte, die der universitären Gesundheitsversorgung der Menschen in Schleswig-Holstein dienen. Dafür engagagieren sie sich mit einem jährlichen Einsatz von 10.000 Euro. Jedes Jahr fließen so mehr als 200.000 Euro direkt in innovative medizinische Projekte am UKSH. Gleichzeitig wächst anteilig von den Kuratoriumsbeiträgen das Stiftungsvermögen. Seit der Gründung im Mai 2013 ist dieses von 290.000 Euro auf aktuell 1.033.000 Euro gestiegen.

Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums der Förderstiftung des UKSH. „Mir liegt ein starkes und innovatives UKSH sehr am Herzen. Deshalb gilt mein Respekt den Kuratoren, die mit ihrem persönlichen Engagement die Spitzenmedizin bei uns im Norden fördern und sich damit für das Wohl von Patienten und Angehörigen, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen. Dafür bin ich dankbar und freue mich, Teil dieser starken Gemeinschaft für die Universitätsmedizin der Zukunft zu sein“, sagte Daniel Günther im Gästehaus der Landesregierung anlässlich der 9. Kuratoriumssitzung.

„Unsere Leidenschaft ist der Norden“, sagten Gülten und Jan Bockholdt, „und selbstverständlich sehen wir uns in der gesellschaftlichen Verantwortung, uns für die Gesundheit in unserer Region zu engagieren. Und wo geht das besser als bei der Förderstiftung des UKSH?“

„Als Familienunternehmen im Norden mit mehr als 170 Mitarbeitern steht bei uns der Mensch und sein Wohl im Mittelpunkt. Wir verstehen uns als Großfamilie“, betonten Christian und Sebastian Böge, geschäftsführende Gesellschafter der Firma Wulff Textil Service GmbH. „Das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Daher sehen wir es als unternehmerische Verantwortung an, sich für die medizinische Gesundheitsversorgung der großen Familie aus Mitarbeitern, Kunden und Partnern in Schleswig-Holstein zu engagieren.“

Es waren zudem Gäste geladen, um Einblicke in die Arbeit der Förderstiftung und die Zukunft der Universitätsmedizin am UKSH zu bekommen. Besonders erfreulich für die Stiftung: Aus dem Kreise der Gäste entschieden sich noch während der Sitzung zwei weitere Unternehmen, die HWB Unternehmerberatung GmbH sowie die Densch & Schmidt Immobilien GmbH, für einen Beitritt in die Gemeinschaft des Kuratoriums.

Was die Projekte der Förderstiftung des UKSH konkret bewirken, verdeutlichten am Abend beispielhaft drei Vorträge: Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Direktor, Campus Lübeck stellte die durch die Stiftung geförderte Initiative „Meine Stadt rettet“ vor. Eine innovative App alarmiert Ersthelfer aus der Nachbarschaft, um Opfer mit plötzlichem Herzstillstand solange wiederzubeleben, bis der Rettungswagen vor Ort ist. So werden wichtige Minuten zur Lebensrettung gewonnen.

Von 30.000 Erkrankungen gelten etwa 8.000 als selten. Für vier Millionen Betroffene bedeutet dies eine jahrelange Suche nach der richtigen Therapie. In ihrem Vortrag „Diagnostische Odysseen von Menschen mit unklaren Erkrankungen – das UKSH als helfender Hafen“ zeigten Prof. Dr. Alexander Münchau vom Zentrum für Seltene Erkrankungen, Prof. Dr. Katja Lohmann vom Institut für Neurogenetik und Dr. med. Irina Hüning vom Institut für Humangenetik wie im UKSH vielen Betroffenen die Hoffnung gegeben wird, die wahren Ursachen ihrer Erkrankung zu erkennen und damit eine lindernde Therapie einzuleiten. Die Aufklärungsquote lag bei rund 50 Prozent.

Mit seinem Vortrag „3D-Bildgebungssystem für minimalinvasive Chirurgie und Gründung eines interdisziplinären Zentrums für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie: Das Kurt-Semm-Zentrum“, gab Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie, visionäre Einblicke in die Operation der Zukunft. Pionier Prof. Semm führte Anfang der 1980-er Jahre in Kiel erstmals minimal-invasive Operationen mit selbst entwickeltem Präzisionsbesteck aus. Heute sind die Chirurgen am UKSH erneut Vorreiter bei schonenden, hochkomplexen computernavigierten Eingriffen.

„Die Unterstützung der Universitätsmedizin macht uns stolz und beweist uns, dass wir gebraucht werden. Im Namen unserer 500.000 Patienten und 13.500 Mitarbeiter bedanke ich mich bei den Kuratoren unserer Förderstiftung. Sie machen uns Mut, unseren Weg der Spitzenmedizin unbeirrbar weiterzugehen. Mit ihrem Vorbild spornen Sie uns an, auch in schwierigen Zeiten niemals zu vergessen, für wen wir unsere Erfahrungen und Fähigkeiten einsetzen“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

„Zu wissen, dass wir einen starken Maximalversorger in direkter Nachbarschaft besitzen, gibt den Menschen Sicherheit. Deshalb schätzen wir die Universitätsmedizin und die wichtige Rolle des UKSH für die Menschen und Unternehmen in unserem Land. Mit den jährlichen Förderungen freuen wir uns, im Namen aller Kuratoren, die Gesundheitsversorgung weiter zu stärken. Ein exzellentes Klinikum wie das UKSH mit dem gesamten Spektrum der modernen Medizin verdient es, von den Bürgern und Unternehmen des Landes unterstützt zu werden“, betonte Alexander Eck, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung.

Seit 2013 wurden 39 medizinische Vorhaben zur Stärkung der Universitätsmedizin mit einer Gesamtsumme von mehr als 875.000 Euro gefördert. Unternehmen und Privatpersonen bilden diese starke Unterstützergemeinschaft. Das Netzwerk kommt in zwei bis vier Veranstaltungen pro Jahr zusammen und erhält tiefgehende Einblicke in die Universitätsmedizin des UKSH. Analog der Stiftungssatzung und der Förderrichtlinien entscheiden die Kuratoren über die Vergabe ihrer Zuwendungen. Durch ein jährliches Engagement von mindestens 10.000 Euro der Kuratoren, weiteren Zuwendungen und aus den Erträgen des Stiftungsvermögens wird so die Infrastruktur und Versorgung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter am UKSH nachhaltig verbessert und innovative medizinische Vorhaben gefördert.

„Jeder, der die Universitätsmedizin am UKSH unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, zum Kreise der Kuratoren und Förderer der Förderstiftung des UKSH zu gehören“, sagt Pit Horst, Leiter der Stabsstelle Fundraising des UKSH und Geschäftsführer der Förderstiftung. „Die Anzahl der Kuratoren ist aktuell mit den fünf neuen Kuratoren auf 44 von maximal 50 gewachsen. Zwei weitere haben ihren Beitritt angekündigt, so dass nur noch vier der begehrten Plätze zu haben sind.“

Gegründet wurde die Stiftung am 29. Mai 2013. Die Kuratoren-Gemeinschaft besteht gegenwärtig aus 19 Privatpersonen und 25 Unternehmen. Zweck der Stiftung ist die Generierung von Mitteln zur Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Humanmedizin, zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der öffentlichen Gesundheitspflege in Schleswig-Holstein zugunsten des UKSH.

Spendenkonten der Förderstiftung des UKSH
Empfänger: Förderstiftung des UKSH
Förde Sparkasse: IBAN: DE10 2105 0170 1400 1429 88 | BIC: NOLADE21KIE
Sparkasse zu Lübeck IBAN: DE37 2305 0101 0162 9999 99 | BIC: NOLADE21SPL

Weitere Informationen: www.uksh.de/gutestun

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Förderstiftung des UKSH
c/o Stabsstelle Fundraising
Arnold-Heller-Str. 3 Haus 803  | 24105 Kiel
Telefon Kiel: 0431 500-10500 | Fax: 10504

 

 
Bilder zum Thema:
Bild 1
Die Förderstiftung des UKSH begrüßt fünf neue Mitglieder.
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Bild 2
Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums der Förderstiftung und lobte das Engagement der Kuratoren und die Arbeit der Stiftung.
Bild in Originalgröße hier
Bild 3
Beispielhaft wurde in drei Vorträgen vorgestellt, wie die Unterstützung durch die Stiftung unmittelbar hilft. Prof. Jünemann (r.) stellte die Arbeit des Kurt-Semm-Zentrums vor.
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Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
  • Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
    Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708