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Gütesiegel "audit berufundfamilie" für größten öffentlichen Arbeitgeber

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist familienfreundlich

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit seinen Tochtergesellschaften ist jetzt auch offiziell ein familienfreundliches Unternehmen. Mit der Verleihung des Gütesiegels "audit berufundfamilie" der Hertie-Stiftung, unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers, ist dem größten Arbeitgebers des Landes der Einsatz für Familienbewusstsein attestiert.

"Mit der Zertifizierung beweist das UK S-H nicht nur einen modernen Führungsstil", sagt Wissenschaftsminister Jost de Jager, "mit der Auszeichnung ist auch ein Wettbewerbsvorteil in Wissenschaft und Wirtschaft verbunden. Das UK S-H ist eines der wenigen großen Universitätsklinika in Deutschland, das das Siegel "audit berufundfamilie" tragen darf."

"Der größte Arbeitgeber unseres Landes setzt mit der Zertifizierung ein Zeichen für die Balance zwischen den Interessen des Arbeitgebers und Arbeitnehmers", sagt Dr. Heiner Garg, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit, "das UK S-H nimmt gleichzeitig seine Verantwortung für die Steigerung der Gestaltungsmöglichkeiten von Frauen im Beruf wahr."

Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UK S-H, dankte dem Projektteam um die Gleichstellungsbeauftragte Ariane Weigelt und die Bereichsleiterin Personalentwicklung Claudia Haase. Seit April haben 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Workshops und Interviews mit wertvollen Anregungen zur Entwicklung der Ziele und Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Kiel und Lübeck beigetragen. "Gerade in Zeiten, in denen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt sind, ist uns diese Auszeichnung von berufener Stelle wichtig", sagt Prof. Dr. Scholz, "wir nehmen diesen Erfolg als Ansporn, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Organisationskultur am UK S-H weiter zu festigen."

Das Zertifikat "audit berufundfamilie" ist ein Managementinstrument zur Unterstützung von Unternehmen, um eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen. Während einer Bestandaufnahme werden Potenziale zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermittelt und Lösungen für das UK S-H erarbeitet. Dabei geht es um langfristige und nachhaltige Entwicklungen für die 10.500 Beschäftigten. Neben der jährlichen Berichterstattung an die Hertie-Stiftung ist nach drei Jahren eine Re-Auditierung vorgesehen. Dann wird geprüft, in wie weit die selbst gesteckten Ziele erreicht wurden.

Während der Phase der Bewerbung seit April dieses Jahres hat sich gezeigt, auf welche bereits bestehenden Maßnahmen im UK S-H aufgebaut werden kann und wo noch Handlungsbedarf besteht. So werden bereits 190 Plätze in den Kindertagesstätten mit Öffnungszeiten von 5.45 bis 21.00 Uhr bereitgehalten. Allerdings steigt der Bedarf an Krippenplätzen und es soll Abhilfe geschaffen werden. Weitere Beispiele sind das neue Angebot einer Pflegeberatung für die Beschäftigten und die Einführung ganzheitlicher klinikspezifischer Arbeitszeitprojekte, um für alle Berufsgruppen eine höchstmögliche Planbarkeit zu erreichen.

"Mit dem Audit sind wir auf dem richtigen Weg", sagt Prof. Scholz, "gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten wollen wir unsere familienbewusste Personalpolitik verstärken, weil wir überzeugt sind, dass die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Wachstum unseres UK S-H entscheidend beiträgt. Familienbewusste Unternehmen sind im Vorteil, wenn es darum geht, Beschäftigte langfristig zu binden." Das UK S-H sieht Familienfreundlichkeit als Investition in die Zukunft, weil Mitarbeiterfluktuation und Fehlzeiten in familienfreundlichen Unternehmen deutlich geringer, Produktivität und Motivation aber wesentlich höher sind. Angesichts der demografischen Entwicklung, die gerade in Schleswig-Holstein zu einem Mangel an medizinischem Fachpersonal führen werde, seien durch Familienfreundlichkeit betriebswirtschaftliche Effekte zu erreichen, die die Umsetzungskosten der Maßnahmen aus dem Audit deutlich wettmachen.

Verantwortlich für diese Presseinformation:
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uk-sh.de
Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel, Tel.: 0431 597-5544, Fax: 0431 597-4218
Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, Haus 1, 23538 Lübeck, Tel.: 0451 500-5544, Fax: 0451 500-2161

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