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Deutschlands erste Entzündungsklinik eröffnet

04.05.2009

Die interdisziplinäre Ambulanz wurde als "Ausgewählter Ort" im Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein stand am Sonntag erneut im Rampenlicht. Auf dem Campus Kiel wurde das "Zentrum für Entzündungsmedizin" nach nur 14 Monaten Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Das "Comprehensive Center for Inflammation Medicine" (CCIM), das Ärzte unterschiedlicher Disziplinen - vom Rheumatologen bis zum Zahnspezialisten - sowie Grundlagenforscher zusammenführt, ist das einzige derartige Zentrum in Deutschland. Zugleich wurde die Entzündungsklinik unter mehr als 2.000 Bewerbern als Preisträger im Rahmen des Innovationswettbewerbs "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet.

Mit der Errichtung des CCIM antworten das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf eine akute Herausforderung. Immer häufiger entzünden sich die Grenzflächen des menschlichen Organismus - Haut und Darm, Lunge, Gefäße und Gelenke. Als Bestandteil des bundesweiten "Exzellenzclusters Entzündungsforschung" verbindet das neue Zentrum vorbildhaft Forschung und Krankenversorgung am Patienten.

In seinem Grußwort bezeichnete Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager die interdisziplinäre Ambulanz als eine "wegweisende Einrichtung", mit der Schleswig-Holstein im Bereich der universitären Medizin jetzt "noch besser als bisher" aufgestellt sei. Das finanzielle Engagement des Landes in Millionenhöhe für das Entzündungscluster, so kündigte de Jager an, werde mit der "Herrichtung von Forschungsflächen" für 3,4 Millionen Euro weiter fortgesetzt.

Der neue Vorstandsvorsitzende des zweitgrößten deutschen Uniklinikums, Professor Dr. Jens Scholz, sieht mit der Entzündungsklinik ebenfalls den "Flaggschiff-Charakter des UK S-H für den ganzen Norden und den angrenzenden Ostseeraum" gestärkt. Die neue Klinik sei zudem "ein perfektes Beispiel, wie vorhandene Bausubstanz in ein modernes Gebäude transformiert werden kann". Professor Scholz bedankte sich bei den Bauverantwortlichen für die "überzeugende Arbeit".

Die Großambulanz für Entzündungskrankheiten bietet nach Auffassung von Professor Dr. Stefan Schreiber, dem Dekan der Medizinischen Fakultät der CAU und wissenschaftlichen Sprecher des Exzellenzclusters, "ideale Voraussetzungen für die Entwicklung neuer anti-entzündlicher Therapien und Medikamente". Die Forscher und Ärzte, so Schreiber, arbeiteten "bereits viel versprechend an innovativen Wirkstoffen, die noch zielgenauer die Entzündungsprozesse im Körper steuern können".

Auch Burkhard Baum von der Deutschen Bank, der die Laudatio bei der Preisverleihung im Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" hielt, betonte die Zuwendung der Wissenschaftler zum Patienten als "beispielhaft für Deutschland". Das Kieler Zentrum für Entzündungsmedizin leiste "einen wichtigen Beitrag für unsere gesundheitliche Zukunft".


Für weitere Informationen steht zur Verfügung: Prof. Dr. J. O.Schröder, Klinischer Leiter des Entzündungszentrums, Tel: 0431 597-5901 oder -2240


Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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