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Erfolgreiches Audit des Onkologischen Zentrums am UKSH, Campus Kiel

13.02.2018

Seit 2013 durchgehend ausgezeichnet – Erweiterung des Zertifikats auf Leukämie, Lymphom, Hämatologische Systemerkrankungen und ein neu zertifiziertes Modul Leber

Erneut haben die Krebszentren des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Kiel die hohen fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) für ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum erfüllt und die uneingeschränkte Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft bekommen. Das Onkologische Zentrum am Karl-Lennert-Krebscentrum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel erhält daher abermals die Auszeichnung „Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“. Mit der „Tumorentität S5“ und dem „Modul Leber“ wurden gleich zwei neue Bereiche in die Zertifizierung aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, seit der Erstzertifizierung 2013 durchgehend den hohen Ansprüchen der Fachgesellschaft gerecht zu werden. Dies ist ein Beleg dafür, wie ernst alle Beteiligten die Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unserem Land nehmen“, sagt Prof. Dr. Christoph Röcken, Leiter des Onkologischen Zentrums, Campus Kiel. „Vor allem die hervorragende fachübergreifende Zusammenarbeit aller Disziplinen und die engagierte Mitwirkung aller Berufsgruppen ermöglicht es uns, für eine optimale Diagnostik, Therapie und Nachsorge für unsere Patienten zu sorgen“, ergänzt Prof. Dr. Thomas Becker, stellvertretender Leiter des Onkologischen Zentrums und Direktor der Klinik für Allgemeine, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie.

Mit der Erstzertifizierung des „Moduls Leber“ verfügt das Onkologische Zentrum des UKSH am Campus Kiel nun als einzige Einrichtung in Schleswig-Holstein über ein Leberkrebszentrum, das den hohen Anforderungen der Fachgesellschaft in diesem Bereich gerecht wird. Insbesondere lobten die Prüfer unter anderem das hohe medizinische Niveau in der Leber- und Transplantationschirurgie. „Dies ist auch der hervorragenden Arbeit unseres Teams der Sektion für klinische Transplantation unter der Leitung von Prof. Dr. Felix Braun und Oberarzt Dr. Rainer Günther aus der Klinik für Innere Medizin I zu verdanken“, sagt Prof. Becker.

Erstmals wurde auch die sogenannte „Tumorentität S5“ mit dem Schwerpunkt Leukämie, Lymphom, Hämatologische Systemerkrankungen in das Audit aufgenommen. Als Bestandteil des „sehr gut etablierten […] Onkologischen Zentrums“ stelle sich auch dieser Fachbereich gut dar, urteilten die Prüfer und lobten insbesondere die sehr hohe universitäre Fachkompetenz. „Nach unseren großen Anstrengungen für eine optimale Versorgung hämatologisch-onkologischer Patienten auf dem Campus Kiel des UKSH freuen wir uns sehr über diese Würdigung unserer Arbeit“, sagt Prof. Dr. Dr. Michael Kneba, Direktor der Klinik für Innere Medizin II – Hämatologie und Onkologie.

Vor zwei Jahren war die Klinik vom Städtischen Krankenhaus zurück auf den Campus des UKSH verlagert und weiter ausgebaut worden. Mit der Neueröffnung zweier hämatologisch-onkologischer Spezialstationen, dem Ausbau der Ambulanzen im Karl-Lennert-Krebscentrum Nord und der Erweiterung der Hämatologischen Spezialdiagnostik befinden sich nun sämtliche onkologischen Disziplinen unmittelbar auf dem Campus Kiel. Für die Diagnostik steht mit dem Labor für hämatologische Spezialdiagnostik der Klinik eines der größten und leistungsstärksten seiner Art weltweit in unmittelbarer Nähe zum Klinikcampus zur Verfügung. Das Labor bietet sowohl patientennahe Diagnostik als auch Grundlagenforschung und genießt national und international einen exzellenten Ruf.

Mit dem neu zertifizierten Bereich Leukämie, Lymphom, Hämatologische Systemerkrankungen verfügt das Onkologische Zentrum nun über elf Geltungsbereiche und sichert für seine Patienten damit eine umfassende Versorgung onkologischer Erkrankungen auf höchstem Niveau. Neben der „Tumorentität S5“ und dem Modul Leber wurden folgende Fachbereiche zertifiziert: Darm, Pankreas, Magen, Speiseröhre, Sonst. Gastrointestinale Tumoren (Gallenwege, GIST, Neuroendokrine Tumoren), Mamma, Gynäkologische Tumoren (Cervix, Uterus, Ovar inkl. BOT, Vulva, Vaginal Tumoren), Haut (Melanom, maligne epitheliale Tumoren), Prostata, Kopf-Hals-Tumoren (Mund, Rachen, Kehlkopf) sowie Lunge (in Vorbereitung zum Organkrebszentrum/Modul). Die Therapien erfolgen fächerübergreifend nach deutschlandweit anerkannten hohen Standards der Fachgesellschaften und stets nach aktuellstem Stand der Wissenschaft.

Den diagnostischen Kern des Onkologischen Zentrums bilden die interdisziplinären Fallkonferenzen, sogenannte Tumorboards. Hier werden die komplexen Krankheitsbilder von allen beteiligten Spezialisten besprochen und eine gemeinsame Diagnose- und Behandlungsstrategie festgelegt. Dabei werden auch die betreuenden Haus- und Fachärzte eng in die Behandlungsplanung und Durchführung einbezogen. Das Onkologische Zentrum ist zudem an einer Vielzahl von klinischen Studien beteiligt, in denen Patienten eine abgesicherte, neue Behandlungsoption erhalten können. Eine besondere Stärke des Zentrums ist die Integration einer fürsorglichen Palliativbetreuung und Sporttherapie.

Weitere Informationen über das Onkologische Zentrum am Campus Kiel gibt es unter www.uksh.de/Onkologisches_Zentrum_Kiel

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Bild von Christoph Röcken
Prof. Dr. Christoph Röcken
Leiter, Onkologisches Zentrum Kiel
Telefon Kiel: 0431 500-15500

 


Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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