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UKSH verzeichnet höchste Geburtenrate seit 15 Jahren

19.01.2018

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Kinder zur Welt gekommen. Damit verzeichnet das Klinikum die meisten Geburten seit seiner Gründung vor 15 Jahren. Bei den insgesamt 3.075 Geburten am UKSH in Kiel und Lübeck kamen 3.194 Kinder zur Welt.

Geburten am Campus Kiel

In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Campus Kiel kamen bei genau 1.500 Geburten 1.547 Kinder zur Welt, davon 45 Mal Zwillinge und einmal Drillinge. Damit stieg die Geburtenzahl in der Klinik um 93 (2016: 1.407) – mit dieser höchsten Zahl seit 2003 trug die Klinik wesentlich dazu bei, dass Kiel die geburtenreichste Stadt des Landes ist. „Wir freuen uns sehr über den Zuspruch der werdenden Eltern, ihre Kinder bei uns im UKSH auf die Welt zu bringen und bedanken uns für das Vertrauen. Unsere Mitarbeiter setzten ihr gesamtes Können ein, jede Geburt individuell, vertrauensvoll und sicher zu begleiten“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Nicolai Maass.

Dafür hat die Klinik in den vergangenen Jahren einige Veränderungen vorgenommen: So konnte die Rate der Kaiserschnitte gesenkt und der Anteil natürlicher Geburten gesteigert werden. Zudem hat das Team große Erfahrung mit Geburten aus Beckenendlage. Auch hier ist der Anteil der Spontangeburten sehr hoch. „Uns ist sehr daran gelegen, den werdenden Müttern eine Geburt auf natürlichem Wege zu ermöglichen – allerdings immer unter der Berücksichtigung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau und mit Blick auf die Sicherheit von Mutter und Kind“, sagt Dr. Farrokh, Leiter der Geburtsabteilung. So werden Schwangere die meiste Zeit unter der Geburt von Hebammen betreut. Sollte Mutter und/oder Kind jedoch ärztliche Hilfe benötigen oder unvorhersehbare Besonderheiten eintreten, so sind ständig – rund um die Uhr, feiertags und auch an Wochenenden – erfahrene Oberärzte der Geburtshilfe und der Kinderheilkunde (Neonatologen) direkt vor Ort und können ohne Zeitverlust ihre Hilfe anbieten.

„Obwohl wir erst 2019 ins Eltern-Kind-Zentrum des jetzt entstehenden Klinikums der Zukunft einziehen, bietet unser Interimsklinikum bereits hervorragende bauliche Voraussetzungen für eine moderne, familienorientierte und sichere Geburtshilfe“, sagt Jessica Mustin, Leitende Hebamme. Dazu zählen kurze Wege von den extra für werdende Eltern eingerichteten Storchenparkplätzen bis zum Kreißsaal, helle Einzel-, Zweibett- oder Familienzimmer mit eigener Dusche und WC und der Blick über die Kieler Förde.

Weitere Infos: www.uksh.de/frauenklinik-kiel/Bereiche+und+Einrichtungen/Geburtshilfe.html

Geburten am Campus Lübeck

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Campus Lübeck freute sich ebenfalls über großen Zuspruch. Mit 1.575 Geburten ist die Klinik Spitzenreiter in der Hansestadt. „Während die erste Jahreshälfte noch von der baulichen Situation im Altbestand und unserem Umzug in das neue Gebäude geprägt war, konnten wir im zweiten Halbjahr eine deutliche Steigerung der Geburtenrate verzeichnen – trotz insgesamt weniger Geburten in Lübeck“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Rody. Insgesamt kamen in der Frauenklinik am Campus Lübeck 1.647 Kinder zur Welt, davon 70-mal Zwillinge und einmal Drillinge. „Wir freuen uns sehr, dass wir im vergangenen Jahr die meisten Zwillingsgeburten der vergangenen 30 Jahre betreuen durften“, sagt Dr. Verena Bossung, Oberärztin und Leiterin der Geburtshilfe in Lübeck.

Ein Grund für die hohe Zahl der Mehrlingsgeburten im Klinikum ist unter anderem, dass das UKSH als einziger Maximalversorger des Landes ein Höchstmaß an Sicherheit vor, während und nach der Geburt bieten kann. Als Perinatalzentrum der höchsten Stufe (Level 1) steht der Klinik rund um die Uhr ein erfahrenes interdisziplinäres Team zur Verfügung. Dabei stellt die Klinik die Bedürfnisse der Familie in den Vordergrund ihrer Bemühungen und sorgt gleichzeitig für ein individuelles Geburtserlebnis. Den Umzug in das neue, moderne Eltern-Kind-Zentrum im Juni 2017 nahm die Frauenklinik zum Anlass, die Geburtshilfe weiter zu optimieren. Die Geburtshilfe-Abteilung ist mit vier modernen Kreißsälen mit zwei angeschlossenen Gebärwannen, Wehenzimmern sowie einem eigenen Sectio-OP mit Erstversorgungsraum ausgestattet. „Vor der Geburt erhalten Eltern eine intensive Beratung über den geeigneten Weg für die Entbindung, sowohl von einer Hebamme, als auch von einem Arzt“, betont Johanna Baran, leitende Hebamme des Kreißsaals am Campus Lübeck. Sollten Maßnahmen zur Geburtserleichterung notwendig sein, wird dabei auf möglichst schonende Methoden geachtet. Das Spektrum reicht von einem warmen Entspannungsbad über Akupunktur, Homöopathie, die freie Wahl der jeweilig für eine im Geburtsverlauf passende Geburtsposition bis hin zu klassischen Schmerzmedikamenten und der Periduralanästhesie (Walking-PDA). Direkt vor dem Gebäude stehen drei Storchenparkplätze zur Verfügung, um in dringenden Fällen einen kurzen und direkten Weg in den Kreißsaal zu gewährleisten.

Weitere Infos: www.uksh.de/frauenklinik-luebeck/Geburtshilfe/Auf+einen+Blick.html

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Bild von Nicolai Maass
Prof. Dr. Nicolai Maass
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Direktor
Fax Kiel: 0431 500-21404

 

Bild von Achim Rody
Prof. Dr. Achim Rody
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Gynäkologie)
Direktor
Telefon Lübeck: 0451 500-41700

 

 


Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
  • Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
    Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708