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Vorbeugen ist effektiver als Nachbessern
– Vorgaben kommunizieren und einhalten!

Compliance hat in Kliniken Tradition. In der Medizin steht Compliance ursprünglich für kooperatives Verhalten der Patientinnen und Patienten im Rahmen ihrer Therapie (Therapietreue).

Die Verwendung des Begriffs ist aber weitaus vielschichtiger. In der Wirtschaft versteht man unter Compliance die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen (Regeltreue). Hierzu zählen externe Vorgaben ebenso wie interne Regelungen.

Das Gesundheitswesen unterliegt einer hohen Regelungsdichte. Darüber hinaus sind  hohe ethische Maßstäbe zu beachten. Für die handelnden Personen ist es nicht immer einfach, den vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden. Compliance kann hier eine Hilfestellung geben.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen hat Compliance weitere Bedeutung erhalten. Seitdem können Staatsanwaltschaften leichter Ermittlungen aufnehmen, und zwar bereits bei Verdachtsmomenten und nicht erst bei Strafanträgen.

Das UKSH stellt sich dieser Entwicklung mit weitergehenden Überlegungen für ein Compliance-Management-System. Der systematische Ansatz ist von Bedeutung, um den gestiegenen Anforderungen ausreichend gerecht zu werden. Es gilt Fehler, aber auch Reputationsverluste zu vermeiden.

Compliance nützt nicht nur dem gesamten Klinikum, sondern auch den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn alle müssen im Alltag das notwendige Regelwerk sicher anwenden können. Dafür sind transparente Rahmenbedingungen notwendig. Compliance kann hierzu einen Beitrag leisten.

Compliance fordert vorausschauendes Handeln. Der Prävention kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Risiken müssen benannt und Fehler angesprochen werden, um sie zu analysieren und anschließend zu vermeiden. Vorwürfe helfen hierbei nicht weiter.

In diesem Sinne verspricht der weitere Aufbau eines Compliance-Management-Systems am UKSH eine interessante Entwicklung.

Abbildung: Compliance-Themenfelder