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Familie Kersig spendet 20.000 Euro zugunsten der Klinik für Urologie und Kinderurologie

28.06.2017

Neue Ultraschallsonde verbessert Tumorentfernung bei Nierenkrebs
mittels „da Vinci“-Chirurgiesystem
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat eine Spende über 20.000 Euro seitens der Familie Dr. Peter und Ellen Kersig erhalten. Dank der Zuwendung konnte eine hochmoderne 3-D-Ultraschallsonde angeschafft werden. Diese ermöglicht eine unmittelbare intraoperative Tumor-Visualisierung der Bauch- und Brustkorborgane, was die Tumorentfernung noch präziser macht. Die Sonde wird insbesondere bei komplexen Operationen in der roboterassistierten „da Vinci“-Chirurgie zum Einsatz kommen. 

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„Wir freuen uns sehr, dass wir die Klinik von Prof. Jünemann unterstützen können und dazu beitragen, die Medizin am UKSH weiterzuentwickeln und hochmoderne Behandlungsmethoden in Kiel zu etablieren“, sagten Ellen Kersig, Ehefrau des gesundheitlich verhinderten Dr. Peter Kersig, und deren Sohn Jan Christoph Kersig anlässlich der Spendenübergabe. „Unser Engagement ist gleichzeitig ein Dank unserer Familie für die im wahrsten Sinne lebensrettenden, überobligatorischen Leistungen, die das UKSH für Dr. Peter Kersig erbracht hat. Ohne die vielen Leistungen verschiedenster Spitzenmediziner des UKSH in den vergangenen über 20 Jahren würde er heute nicht mehr leben.“

„Mit dieser großzügigen und zielgerichteten finanziellen Unterstützung ist es uns möglich, das nächste Kapitel in der roboter-assistierten Chirurgie aufzuschlagen, indem wir nicht nur das Organ rein äußerlich betrachten, sondern gleichermaßen in dieses mittels der Ultraschallsonde hineinschauen können. Dies ermöglicht eine präzise Festlegung der Schnittränder zwischen gut- und bösartig und kommt direkt unseren Patienten zugute. Unser Dank gilt der gesamten Familie Kersig“, sagte Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie.

„Die Stärkung der Universitätsmedizin liegt der Familie Kersig dankeswerte Weise sehr am Herzen. So engagiert sich die Familie auch in der starken Kuratoren-Gemeinschaft der Förderstiftung des UKSH. Seit Gründung im Mai 2013 wurden dank der 40 Kuratoren bereits 35 Medizinprojekte zur Stärkung der Universitätsmedizin am UKSH mit einer Gesamtsumme von mehr als 860.000 Euro gefördert“, ergänzte Pit Horst, Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins und der Förderstiftung des UKSH.

Noch vor rund zehn Jahren war bei Patienten mit einem Nierentumor eine Nierenentfernung (Nephrektomie) die Operationsmethode der Wahl. Mit Entwicklung der minimalinvasiven Chirurgie bzw. der roboterassistierten Chirurgie können heutzutage hingegen über 80 Prozent der tumortragenden Nieren erhalten werden. Die moderne Technik erlaubt es, nur den Tumor mit einem sicheren Abstand zum gesunden Gewebe zu entfernen, ohne dass die Niere entfernt werden muss.

Die neue Ultraschallsonde, d.h. die intraoperative Sonographie benutzt der Chirurg, um die Grenzen eines Tumors zum gesunden Nierengewebe exakt darzustellen. Die Sonde, die über einen 12-mm-Zugang im Körper des Patienten platziert wird, ist so konzipiert, dass der Chirurg sie mit den „da Vinci“-Instrumenten wie mit den eigenen Fingern bedienen kann. Das Ultraschallbild wird direkt in die chirurgische Konsole des „da Vinci“-Systems übertragen, sodass der Chirurg sowohl das „live“-Videosignal als auch das Ultraschallbild auf dem Display sehen kann und so millimetergenau die Tumorgrenze visualisieren kann.

Zusätzlich hat die Sonde eine Doppler-, bzw. Duplex-Funktion, die auf einem Doppler-Effekt basiert. Dieser Effekt ermöglicht eine Darstellung der Blutgefäße. Da Tumorgewebe anders durchblutet ist als gesundes Nierengewebe, können diese Unterschiede mit dem Doppler zweifelsfrei dargestellt werden.

Weitere Informationen über die innovativen Operationsmethoden
am Kurt-Semm-Zentrum des UKSH gibt es unter
www.uksh.de/kurtsemmzentrum


Foto_DownloadEin Foto steht zum Download zur Verfügung unter
www.uksh.de/170627_pi_spende_kersig_urologie.html


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Für Rückfragen steht zur Verfügung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Klinik für Urologie und Kinderurologie, Miriam Berwanger, Koordinatorin Kurt-Semm-Zentrum
Tel.: 0431 500-24807, E-Mail: miriam.berwanger@uksh.de
www.uksh.de/urologie-kiel | www.uksh.de/kurtsemmzentrum

Verantwortlich für diese Presseinformation
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein
Mobil: 0173 4055 000
E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

Campus Kiel       
Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31  24105 Kiel        
Tel.: 0431 500-10700 | Fax: -10704

Campus Lübeck   
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Tel.: 0451 500-10700 | Fax: -10704




UKSH_Gutes_tun_Jetzt_Spenden_100_Prozent_IconIhre freiwillige Spende

Informationen zu den UKSH-Fundraising-Aktivitäten gibt es unter www.uksh.de/gutestun oder per E-Mail an gutestun@uksh.de.

Mitgliedschaften, Spenden und Ideen für eigene Spendenaktionen sind herzlich willkommen.

„Mit einem professionellen Spenden-Management sorgen wir mit der Stabsstelle Fundraising des UKSH dafür, dass die Spenden zu 100 Prozent für den jeweiligen Zweck eingesetzt werden.

Und mit unserem Team initiieren oder begleiten wir solche Gutes-tun!-Aktionen des Freunde- und Fördervereins sowie der Förderstiftung des UKSH sehr gern“, sagt Pit Horst.

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Spendenkonto
Förde Sparkasse
Empfänger: UKSH WsG e.V.
IBAN: DE75 2105 0170 1400 1352 22 | BIC: NOLADE21KIE

Verwendungszweck
Entsprechend Ihres Spendenwunsches – Angabe des „FW-Spendenschlüssels“.
Zum Beispiel:
a) Urologie und Kinderurologie, Campus Kiel: FW21023
b) zweckfrei: FW12002 oder
c) zweckgebunden: Ihre Auswahl des Spendenzwecks analog der Spendenmöglichkeiten am UKSH

Für Rückfragen steht zur Verfügung
Pit Horst, Stabsstelle Fundraising, UKSH Freunde- und Förderverein
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Telefon: +49 (0431|0451) 500-10500
E-Mail: pit.horst@uksh.de | www.uksh.de/gutestun