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Forschungsförderung

Cardiogenics

EU

Förderung durch die Europäische Gemeinschaft

Ist das Herzinfarktrisiko genetisch bedingt?

Dieser Frage wollen Wissenschaftler jetzt in einem groß angelegten europäischen Forschungsvorhaben nachgehen. Es ist das weltweit größte Projekt zur Erforschung der Genetik des Herzinfarkts und trägt den Titel "Cardiogenics". Die Initiative dazu ging von einer Forschergruppe um den Kardiologen Prof. Dr. med. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Klinik II am UKSH, Campus Lübeck, aus, der zum Sprecher des Projekts ernannt worden ist.

Sein Team beschäftigt sich bereits seit zehn Jahren mit dem Thema und hat in verschiedenen Studien bereits herausgefunden, dass bestimmte Formen der Arterienverkalkung im Herzen eine besonders hohe Tendenz zur Vererbung zeigen. Zehn Millionen Euro hat die EU für das Projekt, das am 1. November offiziell gestartet wird, bewilligt. Die Förderung erfolgt bis 2010 und teilt sich auf die Standorte Lübeck, Cambridge und Paris auf. Mehr als 200 Forscher werden in den nächsten Jahren an dem Projekt mitarbeiten. Außerdem sind eine Reihe von Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Firmen. Die Arbeit verteilt sich auf insgesamt 19 Partner, die sich verpflichtet haben, innerhalb des Projekts konkrete Aufgaben zu erfüllen. Es werden ein bis zwei Meetings pro Jahr stattfinden, bei denen sich die Wissenschaftler über den aktuellen Stand ihrer Forschungen austauschen. Koordiniert und organisiert wird die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche in Lübeck.

Gemeinsam wollen die Wissenschaftler diejenigen Gene identifizieren, die für die Entstehung des Herzinfarkts verantwortlich sind. Zu diesem Zweck wird das Erbgut von gesunden Menschen mit dem von Herzinfarktpatienten verglichen, um Auffälligkeiten festzustellen.

Kompetenznetz Herzinsuffizienz

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Schwerpunkte: Epidemiologie und molekulare Genetik

 

Logo_Kompetenznetz Herzinsuffizienz

Ab August 2003 fördert das BMBF ein nationales Kompetenznetz zur Herzinsuffizienz. Die Medizinische Klinik II ist in diesem Kompetenznetz mit zwei Schwerpunkten vertreten. So werden epidemiologische Fragestellungen sowie die genetische Analyse von Patienten mit Herzmuskelerkrankungen federführend in Lübeck bearbeitet. Der Lübecker Arbeitsgruppe kommt dabei eine koordinierende Rolle für ein Netz von Wissenschaftlern in ganz Deutschland zu.

TP 4: Echokardiographische Untersuchungen an einer großen Bevölkerungsstichprobe.

TP 5: Systematische molekulare genetische Analyse bei Patienten mit familiärer Kardiomyopathie. Insbesondere sollen die genauen Ursachen von dilatativen und hypertrophen Herzmuskelerkrankungen identifiziert werden.

Links

www.knhi.de

 

Nationales Genomforschungsprogramm

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Schwerpunkt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Logo_Nationales Genomforschungsprogramm

Seit September 2004 wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein nationales Genomforschungsprogramm u.a. zur Untersuchung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefördert. Mitarbeiter der Medizinischen Klinik II sind mit insgesamt 3 Projekten an diesem Netzwerk beteiligt.

In den Teilprojekten werden Ursachen, Entstehung und Folgen von Herzkreislauf-Erkrankungen, im Speziellen dem Herzinfarkt an Patienten und Tiermodellen untersucht. Ziel ist es, mit den Erkenntnissen der Genomforschung die Mechanismen dieser Erkrankungen besser zu verstehen, um jedem Patienten in Zukunft frühzeitig eine eindeutige Diagnose sowie eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können.

  • Projekt 1: Koronare Herzerkrankung und Myokardinfarkt (Prof. Dr. H. Schunkert)
  • Projekt 2: Gene monogener Formen des Herzinfarktes (PD Dr. rer.nat. J. Erdmann)
  • Projekt 3: Populationsgenetik der Herz-Kreislauf-Krankheiten (Prof. Dr. H. Schunkert)

Links

www.herz-kreislauf-netz.com

http://www.ngfn.de/