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Herzkatheterlabore

Der Bereich der Herzkatheterlabore der Medizinischen Klinik II, Campus Lübeck des UKSH verfügt über 5 moderne Röntgenanlagen (2 Herzkatheterlabore, 1 EPU Labor, 1 Herzschrittmacher- und 1 Hybrid-OP im Bereich der Herzchirurgie) zur Diagnostik und Therapie erworbener und angeborener, akuter und chronischer Herzkrankheiten. Noch im Jahr 2014 werden unsere hämodynamischen Herzkatheterlabore durch die neueste „High-End“ Generation der Firma Philips ersetzt, so dass wir in der interventionellen Therapie auch, was die Infrastruktur betrifft, auf dem höchsten Level in Norddeutschland arbeiten können. Wir untersuchen und behandeln das gesamte Spektrum von Herz- bzw. Gefäßerkrankungen. Durchschnittlich behandeln wir ca. 4000 Patienten jährlich in unseren Herzkatheterlaboren mittels Koronarangiographien und perkutane Koronarinterventionen (PCI). Es arbeitet hier ein großes und erfahrenes Team von Kardiologen, Schwestern und medizinischtechnischen Assistentinnen zusammen. In unseren Herzkatheterlaboren und unserem Hybrid-OP können wir perkutane Therapien selbst komplexester Befunde anbieten. Insbesondere die Behandlung struktureller Herzerkrankungen mittels interventioneller Therapien, die interventionelle Angiologie und interventionelle Rhythmologie stehen neben den „klassischen“ Koronarinterventionen im Fokus unserer täglichen Arbeit.

Therapie- und Behandlungsschwerpunkte

Neben den Routineuntersuchungen wie Koronarangiographien, PCI, Rechtsherzkatheteruntersuchungen und Myokardbiopsien haben wir uns auf alle invasiven Spezialuntersuchungen sowie neue Verfahren der modernen Kardiologie zusätzlich spezialisiert. Unser Zentrum war federführend beteiligt bei der Aktualisierung der Revaskularisationsleitlinien der European Society of Cardiology und durch unsere eigene Forschung wurden insbesondere im Bereich der interventionellen Therapie der koronaren 3-Gefäßerkrankung, bei Hauptstammstenosen als auch bei der proximalen LAD-Stenose die Leitlinien durch neue Forschungsergebnisse angepasst. Für jedes Verfahren stehen mehrere erfahrene Kardiologen zur Verfügung, so dass alle Prozeduren durchgängig auf höchstem Niveau angeboten werden können.

Beispielhaft sind 4 herausragende interventionelle Therapien exemplarisch nachfolgend aufgeführt.

Rekanalisation chronischer Koronarverschlüsse (CTO = chronic total occlusion)
HCM/HOCM – Diagnostik/ Therapie
Koronarfisteln
Komplexe Koronar- und Hauptstamminterventionen

Referenzen

  • Tiroch K, Mehilli J, Byrne RA et al. ISAR-LEFT MAIN Study Investigators. Impact of coronary anatomy and stenting technique on long-term outcome after drug-eluting stent implantation for unprotected left main coronary artery disease. JACC Cardiovasc Interv. 2014 Jan;7(1):29-36.
  • Task Force Members, Montalescot G, Sechtem U, Achenbach S et al. ESC Committee for Practice Guidelines. 2013 ESC guidelines on the management of stable coronary artery disease: the Task Force on the management of stable coronary artery disease of the European Society of Cardiology. Eur Heart J. 2013;34(38):2949-3003.
  • Naganuma T, Chieffo A, Meliga E et al. Long-Term Clinical Outcomes After Percutaneous Coronary Intervention Versus Coronary Artery Bypass Grafting for Ostial/Midshaft Lesions in Unprotected Left Main Coronary Artery From the DELTA Registry: A Multicenter Registry Evaluating Percutaneous Coronary Intervention Versus Coronary Artery Bypass Grafting for Left Main Treatment. JACC Cardiovasc Interv. 2014 Mar 13. pii: S1936-8798(14)00438-5.
  • Boudriot E, Thiele H et al. Randomized comparison of percutaneous coronary intervention with sirolimus-eluting stents versus coronary artery bypass grafting in unprotected left main stem stenosis. J Am Coll Cardiol. 2011;57:538–545.