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Komplexe Koronar- und Hauptstamminterventionen

Die rasante Entwicklung der interventionellen Koronartherapie setzt sich weiter sehr dynamisch fort; Koronarbefunde die zuvor überwiegend eines operativen Vorgehens (Bypass-OP) bedurften können zunehmend schnell und sicher mittels Herzkatheter behandelt werden. Dies ist neben der Entwicklung der interventionellen Ausbildung und Fähigkeiten der invasiven Kardiologen auch den technischen Neuerungen zu verdanken: die Verbesserung der Stenttechnologien insbesondere in den neuesten Generationen medikamenten“abgebender“ Stents (DES), der Einsatz medikamentenfreisetzender Ballons (DEBs) wie zuletzt auch die Entwicklung bioresorbierbarer „selbstauflösender“ Scaffolds versetzen uns in die Lage auch komplexe Läsionen wie Bifurkationsstenosen und Hauptstammstenosen erfolgreich zu behandeln. Die interventionelle (ungeschützte) Hauptstammtherapie ist zunehmend etabliert und spiegelt sich entsprechend in den Leitlinien wider. Registerdaten und Daten randomisierter Studien unterstützen ein interventionelles Vorgehen. Die höhere Zahl an Reinterventionen wird durch die Entwicklung der modernen DES vermutlich noch weiter reduziert werden, deshalb wird der bisherige „Goldstandard“ Bypass-OP je nach Indikation schon teils ersetzt bzw. die interventionelle Therapie als ernstzunehmende Alternative zu evaluieren sein (insbesondere Patienten mit einem niedrigen SYNTAX Score scheinen von der Intervention zu profitieren). Patienten im akuten Infarkt wie auch kardiogenen Schock werden bei Hauptstammstenose regelhaft interventionell behandelt; zusätzlich werden inoperable und Patienten mit einem sehr hohen OP Risiko interveniert. Alle weiteren Patienten werden im „Herzteam“ auf die individuell erfolgversprechendste Therapie (OP vs. Intervention) stratifiziert.

Referenzen

  • Tiroch K, Mehilli J, Byrne RA et al. ISAR-LEFT MAIN Study Investigators. Impact of coronary anatomy and stenting technique on long-term outcome after drug-eluting stent implantation for unprotected left main coronary artery disease. JACC Cardiovasc Interv. 2014 Jan;7(1):29-36.
  • Task Force Members, Montalescot G, Sechtem U, Achenbach S et al. ESC Committee for Practice Guidelines. 2013 ESC guidelines on the management of stable coronary artery disease: the Task Force on the management of stable coronary artery disease of the European Society of Cardiology. Eur Heart J. 2013;34(38):2949-3003.
  • Naganuma T, Chieffo A, Meliga E et al. Long-Term Clinical Outcomes After Percutaneous Coronary Intervention Versus Coronary Artery Bypass Grafting for Ostial/Midshaft Lesions in Unprotected Left Main Coronary Artery From the DELTA Registry: A Multicenter Registry Evaluating Percutaneous Coronary Intervention Versus Coronary Artery Bypass Grafting for Left Main Treatment. JACC Cardiovasc Interv. 2014 Mar 13. pii: S1936-8798(14)00438-5.
  • Boudriot E, Thiele H et al. Randomized comparison of percutaneous coronary intervention with sirolimus-eluting stents versus coronary artery bypass grafting in unprotected left main stem stenosis. J Am Coll Cardiol. 2011;57:538–545.

 

TifurkationsstenoseAbbidung 1: Hochgradige Trifurkationsstenose

 

Hauptstamm_PCIAbbildung 2: Ergebnis nach Hauptstamm PCI

 

Ansprechpartner

Saad_Mohammed

  

Mohammed Saad, MD

Medizinische Klinik II
Oberarzt