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Intensivmedizin

Kardiologische Patienten, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung nicht auf einer Normalstation liegen können (deren Kreislauf z.B. instabil ist oder die beatmet werden müssen), werden auf der internistischen Intensivstation behandelt.

Ausstattung:

Hier stehen, verteilt auf 2 Seiten mit je 8 Betten, insgesamt 16 Plätze zu Verfügung, an denen eine kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter (u.a. Herzkreislauffunktion, Atmung etc.) des Patienten möglich ist. Alle 16 Bettenplätze sind mit modernen Beatmungsgeräten ausgestattet. Im Bedarfsfall steht die Möglichkeit der genaueren hämodynamischen Überwachung mittels Picco® oder Pulmonalis-Katheter zur Verfügung.

 Die Intensivstation ist Rund um die Uhr mit mindestens 2 Ärzten besetzt, die ein standardisiertes Einarbeitungskolloquium durchlaufen haben. Die Visite mit Ober- und Chefärzten findet am Vor- und Nachmittag statt, außerdem werden die kardiologischen Patienten durch einen spezialisierten Oberarzt mit der Zusatzbezeichnung "Intensivmedizin" betreut. Zur Optimierung der Behandlung besteht eine enge Zusammenarbeit mit den anderen internistischen Fachbereichen. Schließlich stellt die Intensivstation das Reanimationsteam, den hausinternen "Notarzt".

Zur Versorgung lebensbedrohlich Erkrankter steht der Schockraum zur Verfügung. Hier können jederzeit notfallmäßig Patienten behandelt werden, die beispielsweise vom Notarzt oder dem Rettungsdienst eingeliefert werden.

Schwerpunkte:

Besondere Schwerpunkte der kardiolgischen Intensivmedizin sind vor allem die Behandlung des Herzinfarktes nach erfolgter Versorgung im Herzkatheterlabor, die differenzierte Therapie der ausgeprägten Herzmuskelschwäche und die Versorgung von wiederbelebten Patienten.

Die Versorgung des Herzinfarktes gehört gewissermaßen zum kardiologischen Tagesgeschäft. Sie erfolgt nach den aktuellen Leitlinien, wobei immer der Patient im Mittelpunkt steht. So kann bei einer höhergradigen Herzmuskelschwäche oder nach komplexeren, Hochrisiko-Interventionen zusätzlich zur optimierten medikamentösen Therapie eine sogenannte intraaortale Ballonpulsation zur überbrückenden Entlastung des Herzens eingesetzt werden.

Weiterhin können zur Behandlung langsamer Herzrhythmusstörungen jederzeit sogenannte passagere Schrittmacher bis zur Versorgung mit einem endgültigen, implantierten Herzschrittmacher angewendet werden.

Patienten, die erfolgreich wiederbelebt wurden, können mit dem System arctic-sun® zur Verbesserung des Behandlungsergebnisses und zum Schutz des Zentralen Nervensystems kontrolliert gekühlt und dann langsam wieder erwärmt werden.

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Nephrologie können auf der Intensivstation alle modernen Nierenersatzverfahren durchgeführt werden.

Intermediate-Care:

Angegliedert an die Intensivstation ist die Intermediate-Care-Einheit mit 4 Betten, auf denen Patienten nach erfolgter Behandlung im Herzkatheterlabor (Stent-Implantationen in den Herzkranzgefäßen, Herzschrittmacher-Implantationen, elektrophysiologische Verödung zur gezielten Behandlung von schnellen Herzrhythmusstörungen etc.) überwacht werden. Außerdem wird von hier die telemetrische Überwachung von Patienten auf den anderen Stationen durchgeführt. Hierbei kann z.B. nach einem Herzinfarkt der Herzrhythmus noch überwacht werden, während der Patient schon wieder mobil ist und auf der Normalstation behandelt wird und sich auf seine Anschlussheilbehandlung vorbereitet.

Insgesamt bestehen somit auf der Intensivstation die Voraussetzungen zur Versorgung aller kardiologischen Krankheitsbilder unter modernen Gesichtspunkten.