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Klinische Forschung

Im Bereich der klinischen Forschung beschäftigen ist ein Hauptgebiet die Erforschung von neuen Biomarkern, um verschiedene kardiale Erkrankungen besser diagnostizieren bzw. die Erkrankungsschwere und -verlauf besser beurteilen zu können. Zudem sind wir Bestandteil des NGFN (Nationales Genom Forschungs Netzwerk) und damit an der Aufklärung genetischer Ursachen verschiedener kardialer Erkrankungen beteiligt. Eine enge Kooperation besteht mit dem „popgen“- Projekt zur Bearbeitung eigener Fragestellungen, bzw. im Rahmen nationaler epidemiologischer Studien.

Genetik der Myokardhypertrophie

Komplementär u den oben ausgeführten experimentellen Ansätzen haben wir eine DNA-Biobank von Patienten mit Myokardhypertrophie bei hypertensiver Herzerkrankung aufgebaut. Ziel des Projektes ist es, genetische „modifier“ zu identifizieren, welche das Ausmaß der Hypertrophie beeinflussen, um so neue therapeutische Ansatzpunkte zu ermöglichen. In Kooperation mit Prof. Stoll, Münster sowie Prof. Kreutz, Berlin, werden derzeit 500k-Affymetrix-Chipdaten von 500 Patienten analysiert, welche dann konsekutiv an unserem Patientenkollektiv verifiziert werden sollen.

Neue Biomarker bei Myokardhypertrophie und -herzinsuffizienz

In microarray-Experimenten von Tiermodellen für die Myokardhypertrophie und - insuffizienz konnten wir differentiell regulierte Gene identifizieren, deren Genprodukte auch im Plasma von Patienten nachweisbar sind. Eines dieser Proteine, das Osteopontin, wurde von uns jetzt mittels ELISA im Plasma einer größeren Serie von Patienten (>400) mit Herzinsuffizienz gemessen und korrelierte hochsignifikant mit der Prognose der Patienten, interessanterweise unabhängig von dem etablierten Biomarker BNP. Diese Ergebnisse sollen jetzt in weiteren Serien bestätigt werden, sowie auf andere Erkrankungen ausgeweitet werden, z.B. hypertensive Herzerkrankung und pulmonale Hypertonie.