Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > POCT > Übersicht

piktogramm_poct

Point-of-Care-Diagnostik (POCT)

Point of care testing (POCT) bezeichnet die Durchführung diagnostischer Untersuchungen in unmittelbarer Nähe zum Ort der Patientenversorgung, z.B. auf einer Krankenhausstation, anstelle eines Zentrallabors. Sie wird dabei typischer Weise von medizinischem Personal durchgeführt, welches nicht primär in klinischer Labordiagnostik ausgebildet ist. Zahlreiche Laborparameter lassen sich dabei heutzutage schnell und zuverlässig direkt beim Patienten bestimmen [1]. Im Deutschen wird POCT daher auch als patientennahe Labordiagnostik bezeichnet.

Aktuelle POCT-Geräte können mittlerweile automatisiert komplexe Analysen wie Blutgasanalysen oder Blutbilder durchführen.

Am UKSH wird eine Reihe von modernen POCT-Geräten eingesetzt. So wird beispielsweise die Blutzuckermessung von Patienten durch die Pflegekräfte mit den Blutzuckergeräten Accu-Chek Inform II der Firma Roche durchgeführt.

Literatur:
[1] Luppa, P.B., and Schlebusch, H. (2008). POCT – Patientennahe Labordiagnostik (Springer).
[2] Junker, R., Schlebusch, H., and Luppa P.B. (2010). Point-of-care testing in hospitals and primary care. Dtsch Arztebl Int. 107(33):561-7