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Fokale Dystonien

Arbeitsgruppe: PD Dr. K. Zeuner, A. Knutzen, Carina Meenken, Julia Götz, Lucas Pedack, Simone Sablowsky

Zu den häufigsten fokalen Dystonien gehören die zervikale Dystonie, der Blepharospasmus und die aufgabenspezifischen Dystonien.

Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der aufgabenspezifischen Dystonien. Eine aufgabenspezifische Dystonie ist charakterisiert durch eine Ko-Kontraktion antagonisierender Muskeln während der Durchführung einer bestimmten Aufgabe. Die häufigste aufgabenspezifische Dystonie ist der Schreibkrampf, bei dem eine Verkrampfung der Hand beim Schreiben entsteht. Bei etwa 1 % der professionellen Musiker kann ein Musikerkrampf beim Spielen eines bestimmten Instrumentes auftreten. Dazu werden Untersuchungen zur Pathophysiologie, Klinik und Therapie durchgeführt. Die Pathophysiologie ist für diese Form der fokalen Dystonie nicht geklärt. Es gibt Hinweise, dass es einerseits eine genetische Disposition gibt, andererseits jedoch auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Möglicherweise spielt eine fehlerhafte Reorganisation im Gehirn eine Rolle, die mit der häufigen und wiederholten Benutzung der Hand für diese spezielle Aufgabe zusammen hängt.

  • In mehreren Studien untersuchten wir alternative, ergotherapeutische Therapiemöglichkeiten, Im Vordergrund stehen hier sensorische und motorische Trainingsprogramme.
  • Es werden Projekte zur Klärung der Pathophysiologie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Neurogenetik wird untersucht, ob es eine genetische Disposition gibt.
  • Mit Hilfe neurophysiologischer Techniken werden Störungen der intrakortikalen Hemmung untersucht.
  • Die kinematische Schreibanalyse dient dazu, Störungen des Schreibens objektiv besser charakterisieren zu können.
  • Die Behandlung mit Botulinumtoxin ist für die aufgabenspezifische Dystonie nicht zugelassen. Zusätzlich ist sie nur bei einem Teil der Patienten hilfreich. Deshalb untersuchen wir derzeit die Auswirkung von Botulinumtoxin auf die Spindelafferenzen, um möglicherweise eine Optimierung der Botulinumtoxin Therapie erreichen zu können.
  • Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich fokaler Dystonien sind Untersuchungen zur Pathophysiologie des Blepharospasmus.

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