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Allgemeine Informationen zur Diagnostik in der Nuklearmedizin

Wie läuft eine nuklearmedizinische Untersuchung in der Regel ab?

Eine sehr geringe Menge eines radioaktiven Medikamentes wird in eine Armvene gespritzt (Injektion), seltener auch als Kapsel/Flüssigkeit geschluckt oder per Inhalationsgerät eingeatmet.

In Einzelfällen wird es auch unter die Haut, in die Prostata oder in eine Brust (Mamma) gespritzt.

Je nach Art der gewählten Substanz reichert sich dieses in dem Organ bzw. Gewebe, das untersucht werden soll, an und sendet Strahlen aus, die von einem geeigneten Detektor, wie zum Beispiel einer Gammakamera oder einem Positronen Emissions Tomographen (PET) aufgenommen werden.

Diese aufgenommenen Strahlen können in Verbindung mit einem Computer als zweidimensionale Bilder (Szintigramme) dargestellt werden. Auch das Erstellen von Querschnittsbildern der zu untersuchenden Körperregionen ist so möglich (SPECT- oder PET- Untersuchung) und werden ggf. mit der Anfertigung aktuellen CT-Aufnahmen kombiniert.

Die Wartezeit, zwischen Verabreichung des Radiopharmakons und den Aufnahmen, hängt von der Art der Untersuchung ab. Sie kann wenige Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Bei manchen Untersuchungen kann auch eine Wiederholung oder Fortsetzung am darauf folgenden Tag bzw. den folgenden Tagen notwendig sein.

Die Szintigraphie ist eine funktionelle Bildgebung. Oft ist ein Abgleich ( Bildfusion ) mit einer anderen Bildgebung (CT; MRT) zur korrekten anatomischen Zuordnung hilfreich. Daher sollte alle aktuelle Bildgebung in Form einer CD, falls vorhanden, zur nuklearmedizinischen Untersuchung mitgebracht werden. Eventuell kann es wie o.g. nötig sein ein begleitendes sog. „low-dose“-CT zur Bildfusion anzufertigen.

Können auch Kinder untersucht werden?

Es gibt einige wichtige Untersuchungen bei Kindern. Obwohl nuklearmedizinische Untersuchungen in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden sind, erfordert die Untersuchung besonders bei kleinen Kindern oft eine geeignete Sedierung, wegen der langen Untersuchungszeiten und der Notwendigkeit während der Untersuchung möglichst bewegungslos still zu liegen.

Die Eltern können während der Untersuchung bei ihren Kindern bleiben. Es ist manchmal sinnvoll Märchen- oder Musikplayer mitzubringen, da das Kind bei einigen Untersuchungen relativ lange (30-40 min.) ruhig liegen muss.

Ist eine nuklearmedizinische Untersuchung schmerzhaft?

Eine nuklearmedizinische Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Bei der Verabreichung des Radiopharmakons per Injektion, kann der Stich der Injektionsnadel, wie Sie es von einer gewöhnlichen Blutabnahme gewohnt sind, etwas schmerzen.

Bei Lymphabfluss-Szintigraphien z.B. Wächterlymphknotendarstellung (Sentinel) vor geplanter Operation kann das „Umspritzen“ der Narbe/des Tumors etwas schmerzhaft sein, ohne dass jedoch eine spezielle örtliche Betäubung notwendig sein wird. Schmerzhafte Lokalisationen werden ggf. im Einzelfall oder auf Wunsch vorher örtlich betäubt.

Ist eine nuklearmedizinische Untersuchung gefährlich?

Die Strahlenbelastung bei einer nuklearmedizinischen Untersuchung ist etwa der einer üblichen Röntgenuntersuchung vergleichbar, weil das radioaktive Medikament in der Regel sehr schnell zerfällt bzw. über die Nieren ausgeschieden wird.

Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen hat die Anzahl der Aufnahmen, die wir anfertigen, für die Strahlenbelastung keine Bedeutung. Nur die von Ihnen ausgesandte Strahlung wird aufgezeichnet, die Aufnahmegeräte selbst geben keinerlei Strahlung ab. Um optimale Untersuchungsergebnisse zu erhalten, können bei verschiedenen Untersuchungen mehrere zusätzliche Aufnahmen notwendig sein, deshalb sind die Untersuchungszeiten variabel.

In der Regel sind Allergien nicht zu befürchten, da die meisten radioaktiven Arzneimittel nur in chemisch extrem geringer Menge verabreicht werden. Selbst bei einer Allergie gegen eine der verwendeten Substanzen bestehen somit keinerlei Bedenken gegen eine Untersuchung. Bei Überempfindlichkeiten gegen Eiweißstoffe, die bei manchen Untersuchungen verabreicht werden, können vorübergehend Übelkeit, Juckreiz, Niesen, Hautausschlag und ähnliche leichtere Reaktionen auftreten. Ernsthafte Komplikationen sind nicht zu erwarten.

Bitte bringen Sie - falls vorhanden - ihren Allergiepass zur Untersuchung mit.

Was ist bei einer Schwangerschaft oder während des Stillens zu beachten?

Bei einer bestehenden Schwangerschaft wird die Untersuchung nicht durchgeführt.

Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft, d.h. kann eine Schwangerschaft nicht sicher ausgeschlossen werden, wird vor der Untersuchung ein Schwangerschaftstest durchgeführt.

Da radioaktive Stoffe in die Muttermilch übergehen können, kann es gegebenenfalls notwendig sein, das Stillen für eine bestimmte Zeit zu unterlassen. Der behandelnde Arzt wird Ihnen dies im Einzelnen mitteilen.

Was haben Begleitpersonen zu beachten?

Kinder und Schwangere sollten nicht als Begleitpersonen in die Nuklearmedizin mitgebracht werden. Die Gefährdung durch radioaktive Strahlung bei diagnostischer Anwendung ist zwar als sehr gering einzuschätzen, dennoch sollte in diesen Lebensphasen jede unnötige Strahlenbelastung vermieden werden.

 

 

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