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Neonatologie - Früh- und Neugeborene im Perinatalzentrum

Aktuelles

Weltfrühchentag: Intensivstation am UKSH

weltfruehchentagJährlich werden etwa 60.000 Frühchen geboren und müssen um ihr Überleben kämpfen. Im UKSH in Kiel kämpfen knapp 70 Kinderkrankenschwestern auf der Intensivstation mit ihnen.

Schleswig-Holstein Magazin - 17.11.2017 19:30 Uhr

Die Station

Die im April 2016 im Interimsbau der Frauenklinik neu eingerichtete Station für Früh- und Neugeborene hält 9 Intensivbehandlungsplätze für schwer kranke Früh- und Neugeborene und 12 Betten für die Betreuung von älteren Frühgeborenen und reifen Neugeborenen, die keiner Intensivtherapie bedürfen, bereit. 6 Betten sind als Intermediate Care Einheiten ausgestattet. Im April 2016 wurde die Station mit den neuesten Überwachungsmonitoren und Geräten, z. B. zur Beatmung und nicht invasiven Atemunterstützung (CPAP), zur kontinuierlichen Ableitung der Hirnströme (aEEG) und Hypothermiebehandlung von Neugeborenen, die bei Geburt einen Sauerstoffmangel erlitten haben, ausgestattet. Darüber hinaus gelang es, mit Hilfe unseres Fördervereins K.its e.V. ein liebevoll gestaltetes Elternzimmer einzurichten.

Die Station befindet sich direkt neben der Entbindungsabteilung (Kreißsaal) und ist per Fahrstuhl leicht von der Wochenstation zu erreichen. Operierte Mütter haben die Möglichkeit, in ihrem Bett zu ihrem Kind geschoben zu werden. Im Bereich der Normalpflege ist eine Mitaufnahme eines Elternteils möglich.

Den kleinen Patienten ersparen wir durch die direkte Anbindung an den Kreißsaal lange, belastende Transporte. Bei komplizierten Geburten stehen wir schon vor der Geburt bereit und können bei Problemen eines Neugeborenen sofort die erforderlichen intensivmedizinischen Maßnahmen einleiten.

Pro Jahr werden ca. 250 Früh- und Neugeborene wegen Infektionen, Atemstörungen und angeborenen Fehlbildungen bei uns betreut, davon ca. 50 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500g.

Die kranken Früh- und Neugeborenen benötigen eine sehr schonende, intensive Versorgung. Unser speziell geschultes Ärzte- und Pflegepersonal gewährleistet dieses in einem Rund-um-die-Uhr-Schichtdienst.

Während ihres Aufenthaltes bei uns versuchen wir, die Eltern mit in die Pflege ihrer Kinder einzubeziehen. Unter Anleitung dürfen die Eltern z.B. Nahrung über eine Magensonde geben, ihr Kind wickeln und baden. Wenn der gesundheitliche Zustand es zulässt, ermöglichen wir den Eltern täglich ausgiebiges Kuscheln („Känguruhen“) mit ihren Kindern. Dieser intensive Kontakt ist sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder. Wir sehen während und nach dieser Phase häufig eine Verbesserung des Befindens der Frühgeborenen und auch ihrer Eltern.

Regelmäßig erhalten die Frühgeborenen Krankengymnastik zur Förderung der Atmung und der Bewegungsentwicklung. Bei stabilen Patienten zeigen die Physiotherapeuten den Eltern gerne Bewegungsübungen.

Beratend und unterstützend stehen unseren Eltern Stillberaterinnen, eine Psychologin, eine Sozialarbeiterin und die Mitarbeiterinnen des Brückenteams zur Verfügung.

In der Elterngesprächsgruppe, die zweimal im Monat jeweils am 1. und 3. Dienstag von 16.00 - 18.00 Uhr stattfindet, können die Eltern Erfahrungen austauschen und erhalten Informationen zu verschiedenen Themen. Die Elterngesprächsgruppe wird durch zwei Kinderkrankenschwestern der Station für Früh- und Neugeborene geleitet.

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0431 500-20246.