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Neuropädiatrie

Allgemeine und Spezielle Neuropädiatrie

In der Neuropädiatrie werden alle Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur von Kinderärzten/innen diagnostiziert und behandelt. Dieses sehr breit gefächerte Teilgebiet der Kinderheilkunde integriert viele Spezialgebiete wie Genetik, Stoffwechsel und arbeitet mit anderen klinischen Fächern wie Orthopädie, Neurochirurgie, Neuroradiologie und klinischer Psychologie, um nur einige Beispiele zu nennen, eng zusammen.

In dieser interdisziplinären Arbeitsweise kommt dem Kinderarzt als Neuropädiater eine wichtige Koordinationsaufgabe zu, um für das kranke Kind die richtigen Untersuchungsmethoden auszuwählen, die nach Diagnosestellung eine optimale Behandlung ermöglichen.

Die Neuropädiatrische Versorgung von kranken Kindern erfolgt in Lübeck einerseits stationär über die Station 49b, andererseits ambulant durch poliklinische Sprechstunden oder im Rahmen des Sozialpädiatrischen Zentrums. In der ambulanten Betreuung arbeiten wir eng mit niedergelassenen bzw. ermächtigten Neuropädiatern zusammen.

Team_Neuropädiatrie

Die Arbeitsschwerpunkte des Bereichs Neuropädiatrie werden in verschiedenen Spezial-Sprechstunden ausgeführt. Der Bereich Neuropädiatrie verfügt über eine moderne EEG-Anlage, wo neben Wach- und Schlaf-EEG auch Video-Doppelbildaufzeichnungen im Wachen sowie im Schlaf unter Infrarotlicht durchgeführt werden können. Bezüglich des Video-Monitorings arbeiten wir eng mit den entsprechenden Einrichtungen der Neuropädiatrie am UKSH, Campus Kiel, dem Kinderkrankenhaus Wilhelmstift / Alsterdorfer Anstalten und der Epilepsieklinik in Bethel-Bielefeld zusammen. Besondere Angebote für Kinder und Jugendliche mit Epilepsie sind unsere Epilepsieschulung Flip-Flap. Als Behandlungsoptionen bei sehr schwer behandelbarer Epilepsie bieten wir die Einstellung und Schulung spezieller Diäten (ketogene Diät, modifizierte Atkinsdiät) an oder die Implantation eines Vagusnervstimulators.

Bestimmungen von Nervenleitgeschwindigkeiten, Elektromyographie sowie evozierte Potentiale gehören zum Routinestandard und werden in Kooperation mit der Klinik für Neurologie im Hause durchgeführt. Besonders bei Frühgeborenen und anderen Risikokindern können sog. Hörscreening-Untersuchungen (otoakustische Emissionen sowie akustisch evozierte Potentiale) innerhalb von wenigen Minuten durchgeführt werden.

Im sozialpädiatrischen Zentrum und im Rahmen stationärer Komplexleistungen können bei Bedarf andere Berufsgruppen wie Psychologin, Ergotherapeutin, Physiotherapeutin, Sozialarbeiterin, Diätassistentin oder Erzieherin hinzugezogen werden. Bei kleineren Kindern oder komplexen Anliegen werden notwendige diagnostische Untersuchungen häufig über kurze stationäre Aufenthalte organisiert und koordiniert.