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Neurologe des UKSH erhält Hans-Berger-Preis

11.04.2013

Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie ehrt Prof. Deuschl für sein Lebenswerk

Prof. Dr. Günther Deuschl (62), Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat den Hans-Berger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie erhalten. Dieser Preis wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste auf den Gebieten der Tremorforschung und der Behandlungsmethode der Tiefen Hirnstimulation verliehen. Die derzeit geltende internationale Klassifikation des Tremors, also der mit Zittern verbundenen neurologischen Erkrankungen, geht auf die Arbeit des Preisträgers zurück. Er hat verschiedene Tremorformen erstmals beschrieben. Im DFG-Sonderforschungsbereich 855 der Technischen und Naturwissenschaftlichen Fakultäten mit dem Neuroschwerpunkt der Medizinischen Fakultät untersucht eine große Arbeitsgruppe von Ingenieuren und Medizinern die Unterschiede verschiedener Tremorformen und entwickelt neue Diagnosemethoden. Prof. Deuschl hat auch die internationalen Richtlinien zur Durchführung von elektrophysiologischen Untersuchungen herausgegeben und damit zur internationalen Harmonisierung des Fachgebietes beigetragen.

Das Neurozentrum des UKSH am Campus Kiel mit seinen Kliniken für Neurologie (Prof. G. Deuschl) und Neurochirurgie (Prof. M. Mehdorn) sowie dem Institut für Neuroradiologie (Prof. O. Jansen) ist durch die Arbeiten zur Tiefen Hirnstimulation als Implantationszentrum mit großer internationaler Ausstrahlung bekannt geworden. Zahlreiche Ärzte und Schwestern aus Deutschland, Europa und Übersee lassen sich in Kiel im Rahmen verschiedener Curricula in dieser Behandlungsmethode ausbilden. Erst jüngst hat ein deutsch-französischer Verbund unter Leitung des Preisträgers eine vielbeachtete Studie zum früheren Einsatz der Tiefen Hirnstimulation bei der Parkinson-Krankheit veröffentlicht.

Der Hans-Berger-Preis ist ein seit 1960 von der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie vergebener Lebenswerk-Preis, der nach dem Entdecker des Elektroenzephalogramms, dem Neurologen Hans Berger benannt ist. Der Preis wird für langjähriges und umfassendes wissenschaftliches Wirken auf dem Gebiet der theoretischen oder klinischen Neurophysiologie verliehen. Der Hans-Berger-Preis ist der wichtigste Preis der Fachgesellschaft und wird in unregelmäßigen Abständen vergeben.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel,
Klinik für Neurologie, Sekretariat Prof. Dr. Günther Deuschl,
Tel.: 0431 597-8501, E-Mail: g.deuschl@neurologie.uni-kiel.de

 

 
Bilder zum Thema:
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Prof. Dr. Günther Deuschl, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel
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Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
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