Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Forschung > Allgemeine Projekte > Arthrose

Arthrose / rheumatoide Arthritis / Knorpelregeneration

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die durch eine Synovialitis zur Gelenkdestruktion führt. Sie ist die häufigste Systemerkrankung des rheumatischen Formenkreises und befällt etwa 1% der Bevölkerung. Der Befall des Kniegelenkes ist eine häufige klinische Manifestation  der RA. Hier kommt es durch eine lokale inflammatorische Reaktion zur Zerstörung des Gelenkknorpels und des subchondralen Knochens. In vielen Fällen sind die Beschwerden invalidisierend und der endoprothetische Gelenkersatz die letzte Therapieoption. Gerade bei jüngeren Patienten ist dies problematisch, da die Standzeiten der Endoprothesen zwar inzwischen deutlich zugenommen haben, oftmals aber weit von der Lebenserwartung übertroffen werden. Für die meisten Gelenkbeschwerden im höheren Lebensalter ist jedoch die Osteoarthrose,  also der Gelenkverschleiß verantwortlich. Ursächlich für diese Erkrankung ist ein Missverhältnis zwischen mechanischer Beanspruchung und Belastbarkeit des Knorpelgewebes, das durch vielfältige Faktoren bedingt sein kann. Der Abbau des Gelenkknorpels wird analog zur rheumatischen Arthritis vor allem durch die proinflammatorischen Zytokine TNF- alpha und Interleukin-1 gesteuert, so dass die medikamentöse Therapie dieser Erkrankung vor allem auf die Reduktion dieser  inflammtorischen Zytokine abzielt. Um die Wundheilung zu verbessern und lokale Entzündungen zu verhindern, werden in Tierexperimenten unterschiedliche autologe Substanzen untersucht, die einen Einfluss auf die Pathogenese der Erkrankungen haben.

  • Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie UKSH, Campus Kiel (Prof. Dr. Dr. Wiltfang) durchgeführt.
  • Förderung durch die CAU Kiel

Ansprechpartner

Jörg Finn
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Oberarzt, Schwerpunkt athroskopische Gelenkchirurgie und Sporttraumatologie
Telefon Kiel: 0431 500-24413