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Station 6

Haus 6Suchtmedizin

Vor Aufnahme zur Motivationstherapie bieten wir ein Vorgespräch auf Station an
unter Telefon: 0451/500-98860

Anmeldung zur stationären Behandung:
Telefon: 0451 / 500-98882
Telefon: 0451 / 500-98886
Email: AnmeldekontaktZIPHL@uksh.de


Stationsflyer [pdf]

Stationskonzept

Station 6 ist die suchtmedizinische Station der Klinik. Das Behandlungskonzept richtet sich an Menschen mit Alkoholproblemen oder Medikamentenabhängigkeit. Neben Patienten mit einem ausschließlichen Suchtproblem erhalten auch Patienten mit Zusatzerkrankungen wie Depression oder Schizophrenie ein auf sie abgestimmtes Therapieangebot.

Ziele der Behandlung

Es werden Entzugsbehandlungen und, für Patienten mit einer Alkoholproblematik, eine dreiwöchige Motivationstherapie angeboten. Durch die Therapien sollen die intensive Auseinandersetzung mit dem Problem der Abhängigkeit gefördert und alternative Wege für ein zufriedenes Leben in Abstinenz gemeinsam entwickelt werden.

Therapieangebote

Im Einzelnen besteht das Therapieprogramm der Station aus den folgenden Bausteinen:

  • Gruppentherapie
    Ein zentraler Bestandteil der Motivationstherapie ist das Rückfallpräventionstraining. Im Gespräch werden hier Risiken für einen Rückfall herausgearbeitet und Hilfen zur Rückfallvermeidung erarbeitet und praktisch eingeübt.
  • Einzelgespräche
    Als Ergänzung zur Gruppentherapie werden hier die Entwicklung der Abhängigkeitsproblematik mit ihren körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen für die Lebensgestaltung näher betrachtet sowie Wege aus der Sucht erarbeitet.
  • Angehörigengruppe
    Die Betroffenen und die ihnen Nahestehenden erhalten die Möglichkeit, im therapeutischen Rahmen miteinander offener zu reden, Informationen zu erhalten und mögliche Unterstützung für eine Zukunft in Abstinenz auszuloten.
  • Expositionsübungen
    In unserer Gesellschaft kann man die Auseinandersetzung mit Alkohol kaum vermeiden. Deshalb ist es wichtig, einem starken Verlangen nach Alkohol und dem sozialen Druck mitzutrinken besser zu widerstehen. Hierzu dient u.a. das Cue-Exposure, bei welchem das Verlangen nach Alkohol provoziert werden soll und die Erfahrung gesammelt werden kann, dass man stärker ist als die Droge.
  • Sport und Entspannung
    Die körperliche Leistung und die Fähigkeit, in anstrengenden Situationen sich dennoch entspannen zu können wird durch verschiedene Übungen gezielt gefördert.
  • Ergotherapie
    Die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung praktischer Fähigkeiten steht hier im Vordergrund.
  • Sozialtherapeutisches Angebot
    Um die Aussichten auf längerfristige Abstinenz zu erhöhen, müssen oft die sozialen Rahmenbedingungen wie Schulden und Wohnverhältnisse verbessert und weiterführende rehabilitative Maßnahmen eingeleitet werden. Im Rahmen der Soziotherapie zeigen wir Möglichkeiten auf und unterstützen ggf. die Beantragung weiterführender Therapieangebote. Sollten neben der Suchtproblematik andere psychiatrische Störungen vorliegen, besteht die Möglichkeit der niedrigschwelligen Weiterbehandlung auf einer Nachbarstation nach Abklingen der Entzugssymptomatik.
  • Selbsthilfegruppen
    Selbsthilfegruppen können wesentlich zur Abstinenzsicherung beitragen. Um aus einer großen Vielfalt an Angeboten die den Bedürfnissen des Einzelnen am besten entsprechende zu finden, erfolgt der Besuch verschiedener Gruppen, die der Betroffene selbst auswählt.
  • Notfallkoffer
    Um in Krisen besser vor einem Rückfall gewappnet zu sein, ist ein Krisenplan mit konkreten Vorgehensweisen sehr nützlich. Dieser wird hier eingehend und individuell erarbeitet.

 Ausstattung der Station

Die Station verfügt über 18 Betten. Die Motivationstherapie, die vorwiegend in gruppentherapeutischem Rahmen stattfindet, steht für 10-12 Teilnehmer zur Verfügung. Die Patienten sind vorwiegend in Zweibettzimmern untergebracht. Das Team besteht aus einem Oberarzt, zwei Ärzten, einem Stationspsychologen, einem Sozialpädagogen, Pflegekräften, einer Sporttherapeutin und einem Ergotherapeuten.

Aufnahmemodus

Voraussetzung für die Aufnahme auf Station ist eine Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt. In besonderen Fällen ist auch die Akutaufnahme möglich. Die Teilnahme an der Motivationstherapie erfolgt nach Kostenübernahmeerklärung durch die zuständige Krankenkasse.