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Startseite > Forschung + Lehre > PJ und Famulatur

Liebe Studierende im Praktischen Jahr,

herzlich willkommen bei uns in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel!

Die Radiologie ist ein sehr wichtiges und vielfältiges Fach. Durch die sich ständig verbessernden Diagnosemöglichkeiten gewinnt es immer weiter an Bedeutung und ist in vielen Fällen heute schon unverzichtbare Voraussetzung für eine adäquate Patientenversorgung. Immer schneller werden durch die Radiologie entscheidende Informationen gewonnen und weitergegeben. Der Radiologe steht dazu stets in unmittelbarem und verantwortungsvollem Kontakt mit den behandelnden Kollegen aller anderen Disziplinen, was seine Arbeit abwechslungsreich macht und bereichert.  

Wir freuen uns über Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine schöne und lehrreiche Zeit bei uns!

Ihr
Prof. Dr. Olav Jansen
Direktor der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Allgemeines

Das Praktische Jahr (PJ) „Radiologie“ wird in Kiel gemeinsam von den Kliniken des Radiologiezentrums, Campus Kiel, angeboten:

Das 16 Wochen umfassende PJ-Tertial besteht hierbei aus einer Basisrotation (8 Wochen Radiologie/Neuroradiologie, 2 Wochen Nuklearmedizin und 2 Wochen Strahlentherapie) und einer individuell zusammengestellten vierwöchigen Schwerpunktrotation ( Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie, Mammadiagnostik, Pädiatrische Radiologie, Nuklearmedizin, oder Strahlentherapie).

Am ersten Tag des PJ findet um 8.30 Uhr im Erdgeschoss des Karl-Lennart-Krebszentrums (Feldstraße 21) im Wartebereich rechts der Information eine Begrüßung der Studenten durch die jeweiligen PJ-Beauftragten der drei Kliniken statt. Hier erhalten Sie alle weiteren Informationen.

Während des PJ wird die Dienstbekleidung gestellt. Da diese ggf. erst am ersten Tag des PJ-Tertials beantragt wird, sollte zunächst ein eigener Kittel mitgebracht werden.

PJ in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Zu Beginn des PJ-Tertials entscheiden sich die Studierenden für das „Basispaket“ oder das „Premiumpaket“:

Das „Basispaket Radiologie“ (8 Wochen) umfasst die Rotation an folgende Arbeitsplätze:

  • Projektionsradiographie/Durchleuchtung (2 Wochen)
  • Computertomographie (2 Wochen)
  • Magnetresonanztomographie (1 Woche)
  • Sonographie (1 Woche)
  • Kinderradiologie oder Mammadiagnostik (1 Woche)
  • Neuroradiologie (1 Woche)

Das „Premiumpaket Radiologie“ (12 Wochen) ermöglicht den Studierenden, sich zusätzlich zum Basispaket weitere vier Wochen in die grundlegenden diagnostischen und auch therapeutischen Verfahren der Radiologie einzuarbeiten oder Schwerpunktgebiete in der Radiologie nach eigener Wahl besser kennen zu lernen.

Tagesablauf:

Der Arbeitstag beginnt um 8 Uhr mit der morgendlichen Abteilungsbesprechung, u.a. mit Falldemonstrationen oder kurzen Fortbildungen. Anschließend wird der Tagesablauf am jeweiligen Arbeitsplatz überblickt und geplant. Hierzu zählen die Erstellung von Untersuchungsprotokollen oder die Planung von Interventionen mit dem zuständigen Oberarzt. Im Verlauf des Arbeitstages werden die Studierenden arbeitsplatzabhängig unter Anleitung oder Supervision in der Befundung, Aufklärung und Vorbereitung tätig sein. Die Zusammenführung klinischer und bildgebender Befunde erfolgt in mehreren Visiten, welche über den Tag verteilt besucht werden können.

Lerninhalte:

Die Studierenden können unter Anleitung lernen, Befunde selbstständig zu erkennen und zu beschreiben. Ziel an den konventionellen Arbeitsplätzen ist es, zu lernen, eigenständig den abschließenden Befundbericht zu erstellen, zusammen mit dem betreuenden Oberarzt zu überprüfen und den zuweisenden Kollegen zur Verfügung zu stellen.

 Bei der  Computer- und Magnetresonanztomographie, können die Studenten lernen, die rechtfertigende Indikation zu überprüfen, Untersuchungsprotokolle zu erstellen oder mit Patienten Aufklärungsgespräche vor Untersuchungen oder Eingriffen zu führen. Wichtiges Ziel ist das Verständnis und die Beurteilung der Schnittbildanatomie. Die Studierenden im PJ können auch in interventionelle Eingriffe eingebunden werden.

Mentoring:

Um eine gezielte Förderung jedes einzelnen Studenten zu ermöglichen, bieten wir seit November 2017 unseren PJ-Studenten zusätzlich einen oberärztlichen Mentor an. Mit ihm können z.B. individuelle Karrierepläne erstellt oder spezielle Lernziele erörtert und verfolgt werden.

Studentenunterricht/Fortbildungen:

  • Wöchentlicher radiologischer Studentenunterricht jeweils in der Radiologie/ NUK/ Strahlentherapie
  • Monatliche interne wissenschaftliche Fortbildung
  • Wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenz/Fallvorstellung
  • Tägliche klinische Röntgenvisiten/Fallbesprechungen

Ansprechpartner:

Den Studierenden steht bei Fragen Frau Friederike Austein (Friederike.Austein@uksh.de) zur Verfügung.

Famulatur in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Es gibt die Möglichkeit in unserer Klinik eine Famulatur zu absolvieren. Sie bekommen die Gelegenheit zusammen mit uns an den verschiedenen Arbeitsplätzen einen Einblick in die unterschiedlichen bildgebenden Verfahren und auch die interventionelle Radiologie zu erhalten. Falls Sie besonderes Interesse an einem bestimmten Bereich haben, versuchen wir diesem gerne entgegenzukommen.

Zur Anmeldung und bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Friederike Austein (Friederike.Austein@uksh.de).