Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Infos für Patienten > Schwerpunkt Nuklearmedizin > Diagnostik

Diagnostik Nuklearmedizin

In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden Aufnahmen durch sogenannte "Szintigraphien" erstellt. Dabei werden offene radioaktive Substanzen in sehr geringen Aktivitätsmengen eingesetzt. Die Strahlenbelastung ist für Sie sehr gering - in aller Regel nur ein kleiner Teil der Strahlung, der Sie bei einer Computertomographie (CT) ausgesetzt werden. Die wichtigste Methode ist die planare Szintigraphie und die Szintigraphie in Schnittbild-Technik, der sogenannten "SPECT"-Technik.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Untersuchungen der einzelnen Organsysteme vor:

Schilddrüse

Schilddruese_280x210px

Erkrankungen der Schilddrüse können gutartig oder auch bösartig sein. Mit der Schilddrüsenszintigraphie, Sonographie, Feinnadelpunktion, Uptake-Messung und Ganzkörperszintigraphie (stationär) werden nicht nur strukturelle ("morphologische"), sondern auch funktionelle Veränderungen dargestellt.

 

 

Skelett und Knochenmark

Skelett_280x210pxBei zahlreichen Erkrankungen ist das Skelettsystem oder das Knochenmark beteiligt. Mittels Skelettszintigraphie werden Knochenmetastasen, primäre Knochentumore, Entzündungen, degenerative Veränderungen und Frakturen dargestellt.
Die Knochenmarkszintigraphie weist pathologische Veränderungen im blutbildenden Knochenmark nach.

 

Niere

Niere_280x210pxDie Nieren können z. B. in Bezug auf ihre Funktion und die freie Ausscheidung des Urins verändert sein.  Die Nierenszintigraphie erlaubt Aussagen über die seitengetrennte Clearance und Abflussverhältnisse, Transplantatnierenfunktionen, Relevanz von Nierenarterienstenosen, glomeruläre Filtration, Nierenperfusion und den indirekten und direkten Reflux.

 

Herz

Herz_280x210pxDie koronare Herzkrankheit stellt eine der häufigsten Todesursachen dar. Soll die Minderdurchblutung des Herzmuskels oder ein Infarkt dargestellt werden, so ist eine Herzszintigraphie richtungsweisend. Die Bestimmung der Auswurffraktion erlaubt Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels. Mittels FDG-PET wird die Vitalität des Herzmuskels beurteilt.

 

Lunge

Lunge_280x210pxDie Lungenarterienembolie und obstruktive Atemwegserkrankungen kommen häufig vor und werden durch die Lungenperfusions- und -ventilationsszintigraphie abgebildet.

 

 

 

 

Magen-Darm-Trakt, Leber

Zahlreiche Funktionsbeinträchtigungen des Magen-Darm-Trakts und der Leber werden szintigraphisch diagnostiziert. Hierzu zählen unter anderem die Motilitätsstörung der Speiseröhre, Blutungsquellensuche, Leberfunktionseinschränkung und der Nachweis eines Meckel-Divertikels.

 

Zentrales Nervensystem (ZNS)

Der M. Parkinson ist eine sehr häufige Erkrankung des ZNS. Die differentialdiagnostische Abklärung erfolgt mittels Hirnszintigraphie; ebenso der Nachweis einer Durchblutungsstörung (z. B. nach Schlaganfall) oder Veränderungen der Liquorräume.

 

Erythrozytenabbauort

Wenn die roten Blutkörperchen oder die Blutplättchen eine zu kurze Lebenszeit haben, entstehen Symptome und Erkrankungen. Der Abbauort dieser Blutbestandteile wird mit nuklearmedizinischen Verfahren ermittelt.

 

Entzündungsdiagnostik

Entzündliche Prozesse werden durch die Granulozytenszintigraphie oder FDG-PET dargestellt.

 

Tumorlokalisation, Metastasennachweis

Tumorlokalisation_280x210pxDie Suche nach bösartigen Tumoren und ihren Metastasen ist einer der Schwerpunkte nuklearmedizinischer Diagnostik. Es gibt zahlreiche nuklearmedizinische Verfahren hierzu; eine wesentliche Methode hierbei ist die PET/CT-Messung mit radioaktiv markiertem Traubenzucker, dem FDG. Dieser reichert sich in Krebszellen an und wird bildlich dargestellt. Weitere Verfahren sind beispielsweise die Octreotid- und MIBG-Szintigraphie.

 

Speicheldrüsen

Funktionelle Veränderungen der Speicheldrüsen, bedingt z.B. durch Verlegungen ihrer Ausführungsgänge oder durch Entzündungen, zeigen sich deutlich in der Speicheldrüsenszintigraphie.

 

Nebenschilddrüse

Zur weiteren Abklärung einer Nebenschilddrüsenüberfunktion leistet die Nebenschilddrüsenszintigraphie einen wesentlichen Beitrag - insbesondere, um die anatomische Lage hyperfunktionellen Gewebes abzubilden.

 

Sonstige Organsysteme

Erkrankungen zahlreicher weiterer Systeme und Organe wie dem lymphatischen System werden mittels Szintigraphie diagnostiziert.