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Startseite > Infos für Patienten > Schwerpunkt Nuklearmedizin > PET/CT

PET/CT

PET_CT_Teaser280x100Die PET/CT kombiniert Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) in einem Gerät. Sie vereint damit zwei bildgebende Verfahren: Das PET zeigt funktionelle Prozesse, z. B. Stoffwechselprozesse von Körperzellen, während die CT die Gewebestrukturen der Organe sichtbar macht. Übereinandergelegt ergeben die Aufnahmen ein präzises, dreidimensionales Bild des Körpers, das die Kombination funktioneller und morphologischer Veränderungen widerspiegelt.

Die PET ist hierbei ein nuklearmedizinisches Verfahren, bei dem verschiedene Trägersubstanzen, die sogenannten „Tracer“, verwendet werden. Am häufigsten wird schwach radioaktiv markierter Traubenzucker eingesetzt (18F-Fluordesoxyglukose, kurz „FDG“). Weitere bei uns angewandte Tracer sind das 18Fluorid zur Skelettdiagnostik und 18Fluorethylcholin beim Prostatakarzinom.

Wenn in der Krebsdiagnostik ein bösartiger Tumor vermutet oder festgestellt wird, hängt viel von einer exakten Diagnostik ab. Je genauer festgestellt werden kann, wo und wie viele Krankheitsherde vorliegen, desto zielgerichteter und effizienter lässt sich die Therapie einleiten.

Bösartige Tumore haben eine höhere Stoffwechselaktivität als gesundes Gewebe und erscheinen in der PET als Mehranreicherungen. So können selbst z. B. Tumore, die nur wenige Millimeter groß sind, erkannt werden. In Kombination mit der detailreichen, anatomischen Darstellung einer CT lassen sich die Stoffwechselinformationen anatomisch sehr exakt bestimmen und zielgenau lokalisieren. Damit ermöglicht die PET/CT genaue Aussagen über ihre Position und Stoffwechselaktivität.

Auch bei neurologischen Fragestellungen wie Epilepsie- und Alzheimerdiagnostik und kardiologisch zur Beurteilung der Vitalität des Herzmuskels, z. B. nach Herzinfarkt, wird die FDG-PET erfolgreich eingesetzt. Darüber hinaus kommt die PET häufig in der Entzündungsdiagnostik zum Einsatz.

Anwendungsspektrum der PET/CT

Das Anwendungsspektrum der PET/CT ist groß, und wir freuen uns, dieses Verfahren unseren Patienten aus der gesamten Region anbieten zu können: Als einziger Anbieter und mit modernster Gerätetechnik!

Leistungsspektrum

Krebsdiagnostik

  • Lungenkrebs
  • Brustkrebs
  • Prostatakrebs
  • Lymphknotenkrebs (maligne Lymphome)
  • Hautkrebs
  • Darmkrebs
  • Knochen- und Weichteilkrebs
  • Kopf-Hals-Tumore
  • Hodenkrebs
  • Gynäkologische Tumore
  • Schilddrüsenkrebs

Kardiologie

  • Vitalitätsbestimmung des Herzmuskels nach schweren Durchblutungsstörungen

Neurologie

  • Epilepsie
  • Morbus Alzheimer und andere neurodegenerativen Erkrankungen

Entzündungsdiagnostik

  • Abklärung von Fieber unklarer Ursache
  • Entzündungsdiagnostik bei Gelenkprothesen
  • Suche nach septischen Entzündungsherden
  • Entzündungen im Skelettsystem, z. B. Osteomyelitis

Kostenerstattung

Bei folgenden Indikationen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen generell erstattet:

  • Nicht-Kleinzelliges Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)  bei allen Fragestellungen

  • Kleinzelliges Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) mit initial kurativem
    Therapieansatz zur Primärdiagnostik oder bei Rezidivverdacht, wenn die weitere
    bildgebende Diagnostik nicht richtungsweisend war

  • Abklärung unklarer Lungenrundherde

Als Service beantragen wir für Sie bei allen anderen Indikationen die Kostenübernahme bei den gesetzlichen Krankenkassen!

Bei Privatpatienten werden die Untersuchungskosten routinemäßig von den Krankenkassen erstattet.