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Therapiestation 44n

Auf unserer nuklearmedizinischen Therapiestation setzen wir zur Behandlung ganz unterschiedlicher Erkrankungen verschiedene schwach radioaktive Medikamente ein, die sich selektiv im Zielgewebe anreichern. Dadurch wird das Zielgewebe "von innen" zerstrahlt.

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Die mit Abstand häufigste Anwendung stellt hierbei die Radioiodtherapie bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Schilddrüse dar, die etwa 90 % unserer Behandlungen ausmacht. Weitere Einsatzgebiete von Radiotherapien sind bestimmte Krebsarten (z. B. Phäochromozytome, neuroendokrine Tumore), verschiedene Formen des Lymphknotenkrebses sowie die Schmerztherapie bei Knochenmetastasen und Gelenkveränderungen. Zum Teil können diese Therapien auch ambulant durchgeführt werden.

Im Gegensatz zu der häufig geäußerten Befürchtung, unsere Patienten würden in einem "Strahlenbunker" therapiert, handelt es sich bei unserer Therapiestation um eine ganz normale Krankenstation mit Fenstern, Tageslicht und sogar Garten. Sie weist lediglich einige besondere bauliche Maßnahmen (z. B. Abklinganlage für das Abwasser) auf. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel zwei bis fünf Tage.

therapiestation44n_2Insgesamt werden Sie von der eigentlichen Therapie mit dem radioaktiven Medikament nicht viel bemerken. Ein Team aus Ärzten und Physikern rechnet vor der Therapie für jeden Patienten seine "optimale" individuelle Dosis aus, so dass nicht mehr Strahlung verabreicht wird, als unbedingt erforderlich ist. Nicht zuletzt ist dies auch der Grund, warum nuklearmedizinische Therapien in aller Regel sehr nebenwirkungsarm sind und gut vertragen werden.

Tel.: (0451) 500 17801