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Fusionsbiopsie der Prostata

Die Entnahme von Prostatabiopsien bei Verdacht auf das Vorliegen von Prostatakrebs hat in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Fortschritten erlebt. Insbesondere für komplexe Fragestellungen wie beispielsweise nach bereits erfolgten Probenentnahmen ohne Krebsnachweis freuen wir uns Ihnen die Real-Time-Fusionsbildgebung und hiermit gesteuerte Probenentnahme anbieten zu können.

Hierzu arbeiten wir eng mit unseren Kollegen der Radiologie zusammen, da die Grundlage die Durchführung einer speziellen Kernspintomographieuntersuchung (mpMRT) ist.

Für jeden Patienten werden individuell die auffälligen Regionen in seinem MRT durch die Kollegen der Radiologie markiert, diese dann während des Eingriffs über das Ultraschallbild gelegt („fusioniert“) und wir können dann aus diesen gezielt Proben entnehmen. Insbesondere kleine Befunde oder Befunde an untypischen Stellen können somit gezielt biopsiert werden.

Da wir bei diesem Verfahren die Proben über den Dammbereich entnehmen ist die routinemäßigen Vor- und Nachbehandlung mit einem Antibiotikum nicht notwendig. Lediglich während des Eingriffs wird einmalig ein Antibiotikum verabreicht. Eine Vorstellung zur Beratung kann über unsere Spezialsprechstunde vereinbart werden.