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Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert übernimmt Leitung der Klinik für Urologie des UKSH am Campus Lübeck

Mittwoch, 19. November 2014

Neuer Direktor der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Lübeck ist seit 1. November 2014 Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert. Bevor er dem Ruf nach Lübeck folgte, war er sechs Jahre lang als Stellv. Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Tübingen tätig. Prof. Sievert absolvierte sein Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren Rheda-Wiedenbrück (Chirurgie), Bielefeld (Urologie), San Francisco UCSF Dep of Urology USA, Mansoura Ghoneim Urology and Nephrology Center, Ägypten und das Universitätsklinikum Münster.

Die Ausrichtung der Klinik für Urologie wird in Lübeck auf minimal-invasiven Operationstechniken und der rekonstruktiven Urologie liegen. Darin beinhaltet, will der neue Klinikdirektor u.a. die bestehende hohe Expertise auf dem Gebiet der operativen Behandlung urologischer Tumorerkrankungen ausbauen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert einen ausgezeichneten Urologen für die Leitung der Klinik für Urologie am Campus Lübeck gewinnen konnten“, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, zur Begrüßung des neuen Klinikchefs. Gleichzeitig dankte Prof. Scholz dem Direktor der Klinik für Allgemeine Chirurgie, Prof. Dr. Tobias Keck, der die Klinik in den vergangenen Monaten kommissarisch geleitet hatte, für seine Arbeit.

Die Klinik für Urologie des UKSH am Campus Lübeck bietet das gesamte Spektrum der konservativen und operativen urologischen Diagnostik und Therapie. Es werden pro Jahr ca. 4.000 operative Eingriffe durchgeführt; seit Einführung der Stoßwellenbehandlung von Harnsteinen und Fortentwicklung minimal invasiver endoskopischer und laparoskopischer Techniken ist nur mehr bei ca. einem Viertel aller Operationen eine offene Schnittoperation erforderlich. Ein Großteil dieser offenen Eingriffe wird zur radikalen Entfernung von Krebsgeschwülsten eingesetzt. Auch auf dem offen-operativen Gebiet bietet die Klinik für Urologie alle Möglichkeiten der modernen Behandlung, so z.B. nach Entfernung einer Harnblase die Bildung einer kontinenten Ersatzblase aus Darm. Die Klinik genießt besonders in der präventiven Weiterbehandlung bei Erkrankungen des Harntraktes (z.B. beim Harnblasenkrebs) und in der medikamentösen Tumortherapie einen internationalen Ruf und hat hier einen Schwerpunkt in der Forschung.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Klinik für Urologie, Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert
Tel.: 0451 500-2271, E-Mail: Karl-Dietrich.Sievert@uksh.de

Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert

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