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R.SH hilft helfen Stiftung spendet 50.000 Euro an Frühgeborenenintensivstation des UKSH, Campus Lübeck

Donnerstag, 15. November 2018

In 2018 haben bisher 1.674 Babys am Campus Lübeck das Licht der Welt erblickt, 382 von ihnen waren Frühchen 

Als Frühgeborene zählen Babys, die vor Vollendung von 37 Schwangerschaftswochen das Licht der Welt erblicken. Laut WHO stellt die Frühgeburtlichkeit mittlerweile die Haupttodesursache bei Kindern unter fünf Jahren dar. Im Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Lübeck kommen jährlich bis zu 80 Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm zur Welt – viele noch vor 27 Schwangerschaftswochen. Das Geburtsgewicht liegt häufig sogar unter 1000 Gramm – gerade einmal „eine handvoll Mensch“, die das Licht der Welt erblickt. „Wir versorgen Frühgeborene ab der 23. Schwangerschaftswoche. Die unreifen Kinder brauchen außerhalb des Mutterleibes sofort Wärme und eine Anfeuchtung der Umgebungsluft. Die Versorgung der kleinsten Patienten erfordert neben der medizinischen und fürsorglichen Behandlung spezielle Geräte. Daher sind wir der Stiftung sehr dankbar für die großzügige Unterstützung“, sagt Prof. Dr. Christoph Härtel, verantwortlicher Oberarzt der Frühgeborenenintensivstation des UKSH, Campus Lübeck. Mit der Spende von R.SH hilft helfen werden ein neues Beatmungsgerät (VN 500), zwei spezielle Phototherapie- Lampen zur Behandlung der Neugeborenengelbsucht und Lagerungshilfsmittel angeschafft. „Die neuen Geräte unterstützen uns als Pflegekräfte bei der ganzheitlichen Betreuung der Frühgeborenen und bieten gleichzeitig optimale Versorgungs- und Entwicklungsunterstützung“, sagt Doreen Peplinski, Teamleitung der Frühgeborenen Station. „Wir sind R.SH hilft helfen daher sehr dankbar für die tolle Unterstützung und Aktion.“ Mit dem neuen Beatmungsgerät ist es unter anderem möglich, die Beatmung an den Atemzyklus des Frühchens anzupassen sowie die Alarmgrenze und Alarmlautstärke individuell zu regulieren. Die Phototherapie- Lampen haben den Vorteil, dass die UV Strahlung gezielt auf die kleinen Patienten gerichtet werden kann und die Bestrahlungsstärke individuell eingestellt werden kann. Um den Frühgeborenen ein Gefühl wie im Mutterleib zu geben, werden spezielle Lagerungsnestchen beschafft – diese sorgen für eine bessere Regulierung der Körpertemperatur und Atmung sowie für eine verbesserte Schlafqualität und neurologische Entwicklung der Frühgeborenen. 

Die mehr als 40 speziell ausgebildeten Pflegekräfte kümmern sich etwa 3-5 Monate um die Frühchen, bevor diese nach Hause entlassen werden können. Insgesamt haben am Campus Lübeck in diesem Jahr bisher 1.674 Mädchen und Jungen das Licht der Welt erblickt. 

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Doreen Peplinski

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Teamleitung, A.020, Neonatologie/Pränatalzentrum
Tel.: 0451 500-42906

Andreas Rakow (2. v.l.), R.SH, und Katrin Haltermann (rechts), R.SH, übergeben den Spendenscheck an Prof. Dr. Christoph Härtel (links), Doreen Peplinski (3. v.r.) und Carina Lil (2. v.r.)

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Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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