Schirmherr in diesem Jahr ist erneut Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.
Die Kalenderaktion des Fördervereins für Palliativmedizin Kiel e.V. gibt es bereits seit mehreren Jahren. Die Fotos für den diesjährigen Kalender kommen von Marie-Kristin Böhme, Mitarbeiterin des Interdisziplinären Zentrums für Schmerz- und Palliativmedizin am Campus Kiel und zeigen Motive aus Kiel und Schleswig-Holstein. Der Kalender wird an unterschiedlichen Orten, wie z.B. Apotheken, Geschäften, Tankstellen und der Interdisziplinären Schmerz- und Palliativstation des UKSH am Campus Kiel ausliegen und kann gegen eine Spende erworben werden. Der Erlös fließt dann an die Palliativmedizin des UKSH, Campus Kiel.
Ministerpräsident Daniel Günther würdigt das Engagement des Fördervereins: „Der Förderverein Palliativmedizin unterstützt schwerstkranke Menschen und ihre Familien in der wohl schwierigsten Phase des Lebens. Sie alle schenken Hoffnung, Zeit, Kraft und menschliche Wärme – gerade dann, wenn sie am meisten gebraucht wird. Das Projekt „WunderVoll“, das letzte Wünsche von schwerkranken Patientinnen und Patienten umsetzt, ist ein wirklich großartiges Angebot der Palliativstation. Für mich ist es ein Herzensanliegen, mit dem Kalenderverkauf dafür zu werben, damit aus den Spenden weitere letzte Herzenswünsche erfüllt werden können“, sagte er.
„Auch in diesem Jahr dürfen wir mit unserem Kalender und seinen wunderschönen Bildern auf die wertvolle Arbeit der Palliativversorgung aufmerksam machen. Es ist uns ein großes Herzensanliegen diese wichtige Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu unterstützen und ein ganzheitliches Versorgungsangebot ermöglichen zu können – denn hier sind wir als Gesellschaft gemeinsam in der Pflicht!“, sagt Katharina Kuhlmann-Becker, Vorsitzende des Fördervereins Palliativmedizin Kiel e.V.
Seit 20 Jahren wegweisend: Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin am Campus Kiel stärkt Lebensqualität
Das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des UKSH, Campus Kiel, verbindet das breite Spektrum universitärer Hochleistungsmedizin mit einer besonderen Fokussierung auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Bereits 1985 wurde die Schmerzambulanz in der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Campus Kiel eröffnet – eine der ersten dieser Art in Deutschland.
Heute gehört das palliativmedizinische Zentrum am Campus Kiel mit 24 Betten zu einem der größten bundesweit. Das interdisziplinäre Team begleitet die Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase und gestalten ihren Aufenthalt so menschlich und lebenswürdig wie möglich.
„Wir sind dem Förderverein für die Unterstützung sehr dankbar und freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zugunsten der Palliativmedizin am UKSH, Campus Kiel erfolgt. Ohne diese wertvolle Unterstützung könnten wir viele der so wichtigen Maßnahmen für unsere Patientinnen und Patienten nicht umsetzen, da sie nicht durch öffentliche Gelder finanzierbar sind“, so Prof. Dr. Dieter Siebrecht, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des UKSH, Campus Kiel, und Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerz- und Palliativmedizin am UKSH, Campus Kiel. „Der Erlös des Kalender Verkaufs wird die vielfältigen Therapieformen, wie Kunst-, Musik - und Tiertherapie, Trauerbegleitungen und auch Forschung und Lehre in der Palliativmedizin stärken“.
Jährlich werden im Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin mehr als 3.500 Patientinnen und Patienten schmerz- und palliativmedizinisch versorgt. Die Mitarbeitenden sind spezialisiert auf Patientinnen und Patienten, bei denen nicht die Heilung, sondern Schmerzfreiheit und Lebensqualität im Vordergrund steht.
In der Schmerz- und Palliativmedizin geht es um eine ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht. Höchste Priorität besitzt die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen. Um dies zu gewährleisten, steht ein interdisziplinäres, multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Physio- und Ergotherapeutinnen und -therapeuten, spezialisierten Pflegekräften sowie Mitarbeitenden des Sozialdienstes zur Verfügung. Über den Konsildienst hinaus gibt es gemeinsame Visiten von Palliativmedizinern und Onkologen sowie eine enge Einbindung in die Tumorkonferenzen des Onkologischen Zentrums des UKSH. Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit anderen regionalen Organisationen wie den SAPV-Netzen und dem Hospiz Kieler Förde sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Pflegeheimen.
Pressebilder

Setzen sich gemeinsam für die Förderung der Palliativmedizin ein (v.l.): Tanja Naumann, Psychologin auf der Palliativ Station, Jan-Per Sellmer, Geschäftsführer Metro Kino, Prof. Dr. Siebrecht, Dr. Kai Rossen,
Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Marie-Kristin Böhme, Fotografin und Mitarbeiterin der ISPS, Katharina Kuhlmann-Becker, Ministerpräsident Daniel Günther und Birte Pauls, Schirmherrin des Fördervereins.

Der Kalender des Fördervereins für Palliativmedizin Kiel e.V. liegt an unterschiedlichen Orten, wie z.B. Apotheken, Geschäften, Tankstellen und der Interdisziplinären Schmerz- und Palliativstation des UKSH am Campus Kiel aus und kann gegen eine Spende erworben werden. Die Fotos für kommen von Marie-Kristin Böhme, Mitarbeiterin des Interdisziplinären Zentrums für Schmerz- und Palliativmedizin am Campus Kiel. Abgebildet sind Motive aus Kiel und Schleswig-Holstein.
Fotos: UKSH
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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin,
Prof. Dr. Dieter Siebrecht, Tel.: 0431 500-20790, dieter.siebrecht@uksh.de
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Maximilian Hermsen
Komm. Pressesprecher
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