Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Kiel stellt seinen Intensivtransportwagen (ITW) ab sofort außerhalb der regulären Dienstzeit der Berufsfeuerwehr Kiel zur Verfügung, so dass die ITW-Betriebszeit insgesamt verdoppelt wird. Ärztliche Kolleginnen und Kollegen sowie Rettungs- und Intensivpflegepersonal des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) des UKSH besetzen das Fahrzeug im Auftrag der Feuerwehr und übernehmen nun den Transport intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten montags bis freitags in der Zeit von 16 bis 24 Uhr sowie zusätzlich an Samstagen.
Durch die Besetzung des ITW durch Mitarbeitende des IRuN an sechs Tagen wird vorsorglich die erwartete Zunahme von Intensivtransporten an COVID-19 erkrankten Patienten begegnet. Das Schulungsteam des IRuN hat seine Mitarbeitenden unmittelbar per eLearning, online-Simulation sowie Video-Geräteeinweisung auf ihren Einsatz vorbereitet und hat zur ersten Dienstübernahme bereits den ersten Verlegungseinsatz übernommen.
Dr. Michael Corzillius, Abteilungsleiter Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Kiel und Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des IRuN, bedankten sich anlässlich des ersten Einsatzes bei allen Beteiligen für die reibungslose und kollegiale Planung dieses Projektes.
Für Rückfragen steht zur Verfügung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin, Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner
Tel.: 0431 500-31500, Jan-Thorsten.Graesner@uksh.de

Notärztin Birgitt Alpers (r.) und Notfallsanitäter Andreas Wagenplast vom IRuN übernahmen bereits den ersten Verlegungseinsatz.
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