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HAE-Patiententag Nord am 21. Februar 2026: Austausch, Vorträge und Selbsthilfe in Lübeck

Montag, 09. Februar 2026

Durchschnittlich 8,5 Jahre dauert es, bis Patientinnen und Patienten mit Hereditärem Angioödem (HAE) die richtige Diagnose erhalten. HAE zählt zu den seltenen Erkrankungen – von denen es weltweit über 7.000 gibt. In Deutschland leben schätzungsweise rund 1.600 Menschen mit HAE.

Um Betroffene, Angehörige und Interessierte zu informieren und miteinander zu vernetzen, lädt die Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und den Elbe Kliniken Buxtehude zum „HAE-Patiententag Nord“ ein.

Am Sonnabend, 21. Februar 2026, von 10 bis 14 Uhr stehen medizinische Fachvorträge, Patientinnen- und Patientenvorträge, die Vorstellung von Selbsthilfegruppen sowie ein Beitrag des Patientenservice auf dem Programm. Ziel ist es, medizinisches Wissen verständlich zu vermitteln, Fragen zu beantworten und den Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen.

HAE-Patiententag Nord

Sonnabend, 21. Februar, von 10 bis 14 Uhr im Park Inn by Radisson Lübeck, Willy-Brand-Allee 1-5, 23554 Lübeck.
Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter HAE-Patiententag Nord zu finden.

Das Hereditäres Angioödem (HAE)

HAE ist eine genetisch bedingte Erkrankung. Typisch sind wiederkehrende, plötzlich auftretende Schwellungen (Ödeme) der Haut und Schleimhäute, die in Schüben auftreten können, mehrere Tage anhalten und oft spontan abklingen. Häufig betroffen sind Gesicht, Hände, Arme, Beine, Füße sowie der Magen-Darm-Trakt.

Seltener, aber potenziell lebensbedrohlich, sind Schwellungen im Kehlkopfbereich mit Atemnot. In diesem Fall muss sofort der Notruf (112) gewählt werden. HAE-Symptome können plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten.

Häufigste Ursache ist ein Mangel oder eine Funktionsstörung des C1-Esterase-Inhibitors, wobei mittlerweile eine Vielzahl an neuen genetischen Veränderungen gefunden wurden, die ebenfalls die Erkrankung auslösen können. Diese Veränderungen werden meist vererbt, können jedoch auch neu entstehen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, lässt sich jedoch dank moderner Therapien gut behandeln – viele Betroffene können Schübe langfristig weitgehend verhindern und so ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

Pressekontakt

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Dr. Andreas Recke
Tel.: 0451 500-41646, andreas.recke@uksh.de


Verantwortlich für diese Presseinformation

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Maximilian Hermsen

Komm. Pressesprecher
E-Mail: maximilian.hermsen@uksh.de

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