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Seminar zum besseren Hören

Donnerstag, 17. Februar 2005

Die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel bietet am 13. November von 11 bis 14.30 Uhr ein Seminar zur "Versorgung hochgradig Hörgeschädigter mit Hörgeräten und Cochlear-Implantaten" an.
"Bei der großen Bedeutung, die der Kommunikation und damit dem Hören zukommt, haben die drastischen Verbesserungen der Hörfähigkeit, die heute mit den modernen therapeutischen Methoden möglich sind, einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten", so Prof. Petra Ambrosch, Direktorin der Klinik.
Beim Cochlear Implant handelt es sich um eine kleine Hörprothese für Gehörlose oder Ertaubte, die im Knochen hinter dem Ohr operativ eingesetzt wird und mit einem Mikrofon und einem Sprachprozessor verbunden ist.
Das Mikrofon nimmt die Schallwellen aus der Umgebung auf und leitet sie zum Sprachprozessor, der sie in elektrische Signale umwandelt. Diese werden zur Sendespule und durch die Haut an das Implantat weitergeleitet. Von dort werden die elektrischen Impulse an den Hörnerv weitergegeben, der wiederum diese Informationen dem Gehirn zuführt. Mit einem intensiven Hörtraining können die Patienten dann das Hören lernen.

Über die Indikation zum Cochlear Implant, die medizinischen Aspekte und den Versorgungsablauf in Kiel informiert die Veranstaltung, die für HNO-Ärzte und Hörgeräteakustiker gedacht ist. Außerdem wird ein Patient über seine Erfahrungen berichten und es besteht die Möglichkeit, im audiologischen Labor der Klinik praktische Übungen kennen zu lernen.


Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Prof. Dr. Petra Ambrosch
Tel. 0431-597-2243

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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