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2. Internationales Symposium zur Minimalen Resterkrankung bei Hämatologischen Krebserkrankungen

Mittwoch, 10. September 2008

Die II. Medizinische Klinik und die Klinik für Allgemeine Pädiatrie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H), Campus Kiel, veranstalten in Zusammenarbeit mit der Erasmus-Universität in Rotterdam und verschiedenen europäischen Studiengruppen vom 18. bis 20. September 2008 das "2. Internationale Symposium zur Minimalen Resterkrankung bei Hämatologischen Krebserkrankungen".

In Kiel treffen sich aus diesem Anlass europäische Experten aus Klinik und Labor, um über Methoden zu diskutieren, bei Patienten mit Blut- oder Lymphdrüsenkrebs geringste Mengen von Tumorzellen nachzuweisen. Diese sogenannte "Minimale Resterkrankung" (MRD) verbleibt trotz intensiver Behandlung bei einem Teil der Patienten im Knochenmark oder Blut und kann Ausgangspunkt für einen späteren Rückfall der Erkrankung sein.

Die Speziallabors der II. Medizinischen Klinik und der Kinderklinik am Campus Kiel sind international führend an der Entwicklung von Methoden zum MRD-Nachweis mittels molekularer und immunologischer Technologien und deren klinischer Erprobung beteiligt. Die MRD-Analysen werden zunehmend eingesetzt, um anhand des MRD-Verlaufs die Behandlung dieser Krebserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen zu verbessern. So wird bei einigen Leukämie-Erkrankungen die Therapie bereits nach dem MRD-Befund gesteuert.

Ziel dieses Symposiums ist es, mit führenden Wissenschaftlern und Klinikern einen europäischen Konsens über den aktuellen Stellenwert der MRD bei verschiedenen Blut- und Lymphdrüsen-Krebserkrankungen zu definieren.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Prof. Dr. Dr. Michael Kneba
Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik
Tel.: 0431 1697-1200, sekretariat@med2.uni-kiel.de

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Prof. Dr. Martin Schrappe
Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie
Tel.: 0431 597-1621, sekretariat@pediatrics.uni-kiel.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
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