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Neue Doppelspitze der Radiologie und Nuklearmedizin am Campus Lübeck

Dienstag, 16. Dezember 2008

Mit Privatdozentin Dr. Inga Buchmann (38), die seit Anfang Dezember die Abteilung für Nuklearmedizin am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H) leitet, ist die neue Doppelspitze der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin nun komplett. Bereits im Juni dieses Jahres war Prof. Dr. Jörg Barkhausen (42) als Klinikdirektor angetreten.

Erklärtes Ziel des Leitungsteams ist es, in der technisch bereits nach modernsten Maßstäben ausgestatteten Klinik Diagnostik- und Therapieverfahren weiter zu entwickeln und Patienten von der raschen Umsetzung aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse in die klinische Routine profitieren zu lassen. Beispielsweise können schon heute am UK S-H viele invasive Katheteruntersuchungen oder Röntgenverfahren durch die weniger belastende Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ersetzt werden.

Prof. Dr. Barkhausen ist Experte für MRT-Techniken mit den Schwerpunkten Herz und Gefäße, Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates. Im Rahmen seiner Habilitation am Universitätsklinikum Essen etablierte er die MRT des Herzens als neues bildgebendes Verfahren zur Diagnostik der koronaren Herzerkrankung. Am Campus Lübeck sieht der Radiologe in der räumlichen und inhaltlichen Nähe zu den Kollegen der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät eine herverragende Grundlage für die gemeinsame Entwicklung bildgebender Verfahren.

Der klinische und wissenschaftliche Fokus von Dr. Buchmann, zuvor Oberärztin am Universitätsklinikum Heidelberg, liegt im onkologischen Bereich. Die Primärdiagnostik bösartiger Tumoren, die Metastasensuche und die Beurteilung des Therapieerfolgs sowie die Durchführung interner Radiotherapien werden ein Schwerpunkt ihrer Arbeit am UK S-H sein.

Auch ihr ehrenamtliches Engagement möchte die Ärztin in der Hansestadt fortsetzen. Mit der Krebsinitiative "RadioImmunTherapie e.V.", die sie im Jahr 2005 gründete, setzt sie sich dafür ein, interne Radiotherapien weiter zu entwickeln und für Patienten verfügbar zu machen. Gleichzeitig sollen Ängste vor Therapien mit radioaktiven Substanzen durch mehr Aufklärung abgebaut werden.

Foto: Prof. Dr. med. Jörg BarkhausenFoto: Prof. Dr. Jörd Barkhausen (Bild in Druckqualität)

Foto: PD Dr. Inga BuchmannFoto: PD Dr. Inga Buchmann (Bild in Druckqualität)

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Prof. Dr. Jörg Barkhausen, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
Tel.: 0451 500-2129, Fax: 0451 500-6497, E-Mail: sekretariat-radnuk@uk-sh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

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Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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