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Kiel leuchtet, Lübeck flaggt: Das UKSH setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 20. November 2020

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) setzt sich für die Ächtung von Gewalt an Frauen ein. In Kiel und Lübeck beteiligt sich das Klinikum an Kampagnen zum Thema, die insbesondere die zunehmende häusliche Gewalt anprangern.

Am 25. November, dem von den Vereinten Nationen initiierten jährlichen Aktionstag, wird die Magistrale des Hauses C am Campus Kiel orange erleuchtet. Damit solidarisiert sich das UKSH mit der internationalen Kampagne „Orange the World“, das in Kiel vom dortigen Zonta-Club unter der Schirmherrschaft der Ministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und der Kieler Oberbürgermeisterin a.D. Angelika Volquartz organisiert wird. Am Campus Lübeck wird vom 23. bis 29. November an der Haupteinfahrt des UKSH eine Flagge der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes gehisst mit dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“. In den Magistralen beider Campi verweisen Monitore auf die Thematik, auch Informationsflyer werden verteilt.

„Als größter Arbeitgeber Schleswig-Holsteins tragen wir Verantwortung für mehr als 14.500 Menschen, die an beiden Campi arbeiten, davon rund 75 Prozent Frauen. Wir unterstützen deshalb die auch in Kiel und Lübeck stattfindenden Aktionen und setzen sichtbare Zeichen gegen Partnerschaftsgewalt“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Es ist unsere Aufgabe und unser Anspruch, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gewalt erleben, nicht allein zu lassen, sondern ihnen Hilfestellung zu leisten.“

Unabhängig vom Aktionstag steht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH und der Tochtergesellschaften, die dieses Thema betrifft, das Team der Betrieblichen Sozialberatung und die Gleichstellungsbeauftragte des UKSH, Marion Joppien, bereit. „Es liegt in der Verantwortung von uns allen, Menschen, die Gewalt erleben, zu helfen“, sagt Marion Joppien. Sie ermutigt jede und jeden dazu, nicht wegzuschauen, wenn Kolleginnen und Kollegen in Not sein könnten, sondern das Gespräch zu suchen oder auf Beratungsangebote hinzuweisen.

Das Institut für Rechtsmedizin des UKSH in Kiel und Lübeck bietet Betroffenen von Gewalt in Schleswig-Holstein die Möglichkeit einer wohnortnahen vertraulichen Spurensicherung. Verletzungen werden gerichtsverwertbar und kostenlos dokumentiert und aufbewahrt, ohne dass bereits über eine polizeiliche Anzeige entschieden werden muss. Die Untersuchungsstelle für Betroffene von Gewalt ist rund um die Uhr erreichbar. Mehr Informationen unter www.rechtsmedizinische-ambulanz-sh.de (ab 25. November).

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Am 25. November, internationaler Tag der Ächtung von Gewalt an Frauen, wird die Magistrale des Hauses C am Campus Kiel orange leuchten – als Zeichen der Solidarität des UKSH

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Für Rückfragen von Journalisten steht zur Verfügung

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Marion Joppien, Gleichstellungsbeauftragte des UKSH,
Tel.: 0431 500-14112, marion.joppien@uksh.de


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