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UKSH und Universitäten in Kiel und Lübeck verzeichnen Rekord bei Drittmitteleinnahmen

Donnerstag, 25. März 2021

Die Verknappung von Haushaltsmitteln fordert das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und die Universitäten in Kiel und Lübeck zu besonderen Anstrengungen in der Akquise von Drittmitteln, um den hohen Standard der Forschung und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse ans Krankenbett zu gewährleisten. Mit Jahresabschluss 2020 wurden Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 90,4 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr (rund 81,7 Millionen Euro) um 10,6 Prozent. 1.502 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Großteil mit hoher ärztlicher und wissenschaftlicher Expertise, konnten dadurch an den Campi Kiel und Lübeck ihre Projekte starten oder fortsetzen.

Über 74 Prozent der Drittmitteleinahmen entfielen auf Bundesmittel (rund 24,5 Millionen Euro), Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (rund 22 Millionen Euro) und Mittel aus der Industrie (20,7 Millionen Euro). Nicht unerheblich sind auch die Einnahmen aus Stiftungen, die sich auf 7,477 Millionen Euro belaufen. Die Höhe der zusätzlich eingeworbenen Mittel trägt erheblich zum Prestige der jeweiligen Forscherinnen und Forscher und der Einrichtungen bei; die Bedeutung dieser zusätzlich eingeworbenen Mittel hat in der jüngeren Vergangenheit dabei stark zugenommen. Das Land Schleswig-Holstein hat für das Haushaltsjahr 2020 98,7 Millionen Euro für Forschung und Lehre in der klinischen Medizin zugewiesen. Für jeden Euro Landeszuschuss erwirtschaftet die Forschung der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Sektion Medizin der Universität zu Lübeck ebenfalls fast einen Euro zusätzlich. Für jede durch das Land Schleswig-Holstein finanzierte Vollzeitstelle werden zusätzlich mehr als zweieinhalb drittmittelfinanzierte Vollzeitstellen geschaffen.

Die Drittmitteleinwerbung ist ein wichtiges Ziel des UKSH und der beiden Universitäten, das neben der Verbesserung der finanziellen und personellen Ausstattung wesentlich auch zum Ansehen des Klinikums und der Universitäten beiträgt.

Für Rückfragen von Journalistinnen und Journalisten steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Stabsstelle Drittmittelbewirtschaftung, Thomas Meyer, Tel.: 0431/0451 500-11360, thomas.meyer@uksh.de

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