Abfall und Recyclingmöglichkeiten spielen im Krankenhaus eine große Rolle. Hier stehen sich gesetzliche Vorgaben zur Hygiene und Infektionsprävention und gesetzliche Vorgaben zur Abfallvermeidung und zum Recycling gegenüber. Was im Bereich Abfallmanagement möglich ist, erfahren Sie hier.
Die Abfallentsorgung im Krankenhaus unterliegt diversen Vorgaben, wie dem europäischen Recht, dem deutschem Recht zu Kreislaufwirtschaft, Vollzugshilfen (LAGA), Gefahrstoffen und Gefahrgut, der Krankenhaushygiene und dem Infektionsschutz.
Viele Abfallstoffe sind Ressourcen; sie wiederzuverwenden, zu recyclen oder anderweitig zu nutzen, sind Ziele der 5R (Refuse, Reuse, Recycle, Reduce, Rot/Rethink)
Die circular economy umfasst alle Schritte des Produktlebens - von den genutzten Ressourcen über die Herstellung bis zum Recycling.
Im deutschen Gesundheitswesen fallen jährlich 4,8 Millionen Tonnen Abfall an, weniger als 30 Prozent davon werden bisher recycelt. Die Entsorgungskosten liegen bei 400 Millionen Euro pro Jahr.
Besonders der Gebrauch von Einmalmaterial und Verpackungsmüll, Papier und Pappe stehen im Mittelpunkt der Müllproduktion eines Krankenhauses.
Am UKSH ist die Service Stern Nord GmbH mit dem Thema Abfallsammlung und Entsorgung an beiden Standorten betraut.
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