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Wesentlichkeitsanalyse

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist ein Kernstück des Nachhaltigkeitsberichts. Sie dient dazu, die für das UKSH wesentlichen Themen zu identifizieren und für den Bericht vorzubereiten.

In der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wird die finanzielle Materialität beurteilt, als „Outside-In“- Bewertung. Damit sind die Risiken und Chancen gemeint, die sich für das UKSH in finanzieller Hinsicht ergeben können. Risiken können dabei physisch (Extremwetter, Hitze) oder transitorisch (Veränderung/Anpassung der Gesundheitsversorgung) sein oder in der Reputation liegen (verminderte Attraktivität für Patientinnen und Patienten, als Arbeitgeber). Chancen sind gegeben durch glaubhafte Positionierung und aktives Vermarkten sowie nachhaltige Gesundheitsversorgung. Zum zweiten wird die Wirkungsmaterialität in einer „Inside-Out“-Bewertung betrachtet. Hierbei werden die tatsächlichen bzw. möglichen positiven und negativen Auswirkungen betrachtet. Ein Nachhaltigkeitsthema gilt dann als wesentlich, wenn es in seiner Auswirkung (Impact) als wesentlich befundet wurde, aus finanzieller Sicht oder wenn beides zutrifft (Maier & Birke, 2023).

Die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse werden durch Stakeholder bewertet, wie Lieferanten, Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen. Die Betrachtung erfolgte durch Interviews und Fragebögen-Rückmeldungen. Für die Bewertung der Mitarbeitenden wurde die Adrenalin-Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit aus dem Jahr 2022 sowie die Kulturanalyse von 2023 ausgewertet.

Folgende Themen wurden in der Bewertung als wesentlich für die Berichtserstellung und Bearbeitung erfasst:

Ergebnis-Matrix-der-doppelten-Wesentlichkeitsanalyse-UKSH-2023