Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Forschung + Lehre > Clinician Scientists > Clinician Scientist Programme > Clinician Scientist Program Precision Medicine in Chronic Inflammation (PMI) > Details PMI-Projekt

Clinician Scientist Program Precision Medicine in Chronic Inflammation (PMI)

Beteiligte Kliniken und Institute

Prof. Stefan Schreiber (Stefan.Schreiber@uksh.de), Direktor Klinik für Innere Medizin I, UKSH Kiel, Direktor Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Prof. Bimba Franziska Hoyer (Bimba.Hoyer@uksh.de), Leitung Exzellenzzentrum Entzündungsmedizin, UKSH Kiel

Prof. Christoph Lange (clange@fz-borstel.de), Direktor Medizinische Klinik, Forschungszentrum Borstel - Leibniz Lungenzentrum

Prof. Matthias Laudes (Matthias.Laudes@uksh.de), Leiter der Klinischen Ernährungs- und Stoffwechselmedizin, Klinik für Innere Medizin I, UKSH Kiel

Prof. Philip Rosenstiel (Philip.Rosenstiel@uksh.de), IKMB-Direktor, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Zellbiologie

Prof. Stephan Weidinger (Stephan.Weidinger@uksh.de), stellvertretender Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, UKSH Kiel,

Prof. Detlef Zillikens (Detlef.Zillikens@uksh.de), Direktor der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, UKSH Lübeck

Zusammenfassung

Der Exzellenzcluster Precision Medicine in Chronic Inflammation (PMI) hat sich das Ziel gesetzt, wissenschaftlichen Fortschritte aus der Entzündungsforschung für Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen zur Anwendung zu bringen, indem Diagnosen schneller gestellt und individuelle Therapien geplant werden können. Damit diese Translation von molekularer zu klinischer Medizin gelingt, unterstützt der neue Cluster PMI speziell auch die Karriere forschender Ärztinnen und Ärzte. Dazu wird zusammen mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Medizinischen Sektion der Universität zu Lübeck ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für klinische Forscherinnen und Forscher verschiedener Karrierestufen etabliert.

Der Clinician Scientist-Track bietet Ärztinnen und Ärzten während ihrer Facharztausbildung die Möglichkeit, parallel zu ihrer klinischen Qualifikation ein eigenständiges Forschungsprojekt zu verfolgen und zur Habilitation zu führen. Dazu werden sie zu 40 Prozent von ihrer entsprechenden Klinik für die wissenschaftliche Tätigkeit freigestellt.

Die Weiterbildungscurricula für Innere Medizin (alle Teilgebiete), Dermatologie und Neurologie wurden gemeinsam mit der Landesärztekammer Schleswig-Holstein entwickelt. Im Rahmen des Ausbildungsprogramms erhalten die Stelleninhaber/innen die Möglichkeit, umfangreiche methodische Kompetenzen und wichtige Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Sie erwerben Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie für zukünftige anspruchsvolle Aufgaben in der patienten- und grundlagenorientierten Forschung qualifiziert.

Der Senior Scientist-Track fördert die Karriere von Fachärztinnen und Fachärzten. Um eigene Forschungsprojekte einzuwerben und eine eigene Nachwuchsgruppe aufbauen zu können werden die Senior Clinician Scientists zu 25 bis 50 Prozent von ihrer Arbeitszeit für die Forschung freigestellt.

Innerhalb der Clusterlaufzeit entstehen in diesem Programm rund 50 Stellen für Clinician Scientists für Facharztweiterbildungen:

Innere Medizin (Gastroenterologie, Pneumologie, Rheumatologie) und Dermatologie

Zielgruppe

Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland

  • approbierte Ärztinnen und Ärzte, die
  • nach einer abgeschlossenen Promotion
  • eine Facharztausbildung anstreben (Clinician Scientist)
  • oder bereits Fachärztin/Facharzt sind (Senior Clinician Scientists)
  • Interesse an der translationalen Forschung haben sowie
  • fließend deutsch und englisch sprechen.

Angebot

  • Anstellung als Arzt/Ärztin im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein für die gesamte Laufzeit des jeweiligen Programms (TV-Ä), ggfs. mit Oberarztfunktion
  • duale Qualifikation
  • Mit der Ärztekammer Schleswig-Holstein abgestimmte Curricula für die Facharztweiterbildung
  • Komprimierte klinische Ausbildung mit fokussierter und anspruchsvoller Vermittlung aller Inhalte des Weiterbildungskatalogs des jeweiligen medizinischen Fach- und Teilgebietes
  • Geschützte Zeit für die Forschung, unabhängig von klinischen Aufgaben
  • Intensives, interdisziplinäres Mentoring durch die klinischen und wissenschaftlichen Leiter/innen für Facharztreife und Habilitation
  • Ausbildung und Forschung in einem international führenden Forschungsumfeld

Wissenschaftlicher Schwerpunkt

Im Zentrum von Forschung und klinischer Arbeit stehen die Früherkennung von chronisch entzündlichen Krankheiten, vor allem von Darm und Haut, die Vorhersage von Krankheitsverlauf und Komplikationen und die Vorhersage des individuellen Therapieansprechens. Alle drei Ansätze sollen für die erfolgreiche Patientenbehandlung weiterentwickelt werden.

Mentoring

Die Clinician Scientists werden jeweils von einem/r klinischen und wissenschaftlichen Mentor/in betreut; der/die klinische Mentor/in verfügt über die Weiterbildungsberechtigung.

Der Standort

Das Universitätsklinikum Schleswig Holstein (UKSH) ist mit seinen beiden Standorten an den Universitäten in Kiel und Lübeck das zweitgrößte Universitätsklinikum bundesweit und eine Top-Adresse für die Medizin der Zukunft. Mehr als 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgen in 80 Kliniken, Instituten und Sektionen jährlich 400.000 Patientinnen und Patienten.

Im Verbund mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck betreibt das UKSH internationale Spitzenforschung. Insbesondere in der translationalen Entzündungsforschung verfügt der Verbund in Schleswig-Holstein nach zwei erfolgreichen Förderperioden in der Exzellenzinitiative eine weltweit anerkannte Expertise. Innerhalb der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder hat sich der Forschungsverbund erneut im Wettbewerb zur Förderung durchgesetzt. Klinische Forscherinnen und Forscher können hier Cutting-Edge-Forschung betreiben und deren Ergebnisse in die Patientenversorgung überführen.