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Mykobakterien (Erregernachweis, Kultur)

Synonym/Methode: Mykobakterienkultur
Testumfang:
Kultivierung auf festen und flüssigen Nährmedien, immer in Zusammenhang mit Anfertigen eines Ziehl-Neelsen-Präparates und der Durchführung eines Nukleinsäureamplifikationsverfahrens (NAT) sowie einer Resistenzbestimmung
Anforderungsschein:
elektronische Anforderung oder Auftragskarte 20.x "Bakteriologie"
Unverzichtbare Angaben: biographische Patientendaten, klinische Diagnose, Kostenstelle, Kostenträger, Zeit und Ort der Entnahme, Antibiotikatherapie
Auskunft:
Tbc-Labor (500 45342), ärztliche*r Mitarbeiter*in oder Vermittlung (500 45335)
Probenbearbeitung:
montags bis freitags
Ergebnis nach Eingang im Labor: 1. Vorbefund (VB) nach 24 bis 48 Stunden: "Mikroskopisches Ergebnis: (Kein) Nachweis von säurefesten Stäbchen. Die Kulturen wurden angelegt. Ergebnis folgt in spätestens 8 Wochen.”
2. Vorbefund: Positive Ergebnisse werden sofort telefonisch und schriftlich mitgeteilt: ”Kultureller Nachweis säurefester Stäbchen. Ergebnis der biochemischen Differenzierung und Resistenzbestimmung folgen.”
3. Vorbefund: ”Die biochemische Differenzierung ergab Mycobacterium (Speziesangabe), Resistenzbestimmung folgt."
Endbefund 2 - 4 Wochen nach dem 3. VB: ”Die identifizierten Mykobakterien zeigen folgendes Resistenzmuster: ............”
Endbefund: Negative Kulturen werden nach 8 Wochen mitgeteilt.
Geeignete Materialien:
erstes Morgensputum, induziertes Sputum, BAL, Magensaft, Menstrualblut, Ejakulat, Gewebe, Biopsien, Urin, Liquor
Erforderliche Menge:
Mindestmengen (!): Sputum 2-5 ml; Bronchialsekret 2-5 ml; BAL 20-30 ml; Magennüchternsekret 2-5 ml; Magenspülwasser 20-30 ml; Urin 30 ml; Liquor 3-5 ml (je für Kultur, PCR); Aszites und Pleurapunktat 30-50 ml
Transportgefäß:
Sputumröhrchen
Materialgewinnung: erstes Morgensputum: Nach dem Zähneputzen Mundraum mit Leitungswasser gut ausspülen, dann Material ”aus der Tiefe”
abhusten (kein Speichel oder Nasensekret)
Urin: Erster Morgenurin oder nach Katheterisierung
Magensaft: Nüchternmagensaft morgens
Gründe für Nichtbearbeitung: fehlende Beschriftung der Transportgefäße (bitte Proben unbedingt mit Aufklebern versehen), die eine Zuordnung der Proben unmöglich macht; bei Nichtbearbeitung wird die Station und ggf. der behandelnde Arzt telefonisch informiert
Ergebnisse: siehe oben bei ”Ergebnisse nach Eingang im Labor”;
bei kulturellem Wachstum von ubiquitären Mykobakterien außer M. avium intracellulare erfolgt nach Rücksprache die Versendung an das Nationale Referenzzentrum in Borstel zur Resistenztestung
Referenzbereich:  -
Stand:  
11.10.2016

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