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Neue Methode zur Einnistungsförderung: „Endometriales hCG-Priming“

18.08.2020

Anwendung unmittelbar vor dem Embryotransfer

Die Implantation (Einnistung) von Embryonen ist der entscheidende Schritt zur Entstehung einer Schwangerschaft. Für deren Erfolg ist neben der Anwesenheit eines optimal entwicklungsfähigen Embryos auch eine empfängliche Gebärmutterschleimhaut sowie deren präzise koordinierte Wechselwirkung erforderlich.

Trotz bedeutender Fortschritte in der Reproduktionsmedizin bleiben die tatsächlichen Einnistungsraten nach assistierter Befruchtung und anschließendem Embryotransfer (IVF/ICSI) begrenzt. Viele im Labor entstandenen Embryonen implantieren nicht, so dass daraus keine Schwangerschaften resultieren.

Einer der wichtigsten Faktoren, der eine Schlüsselfunktion am komplexen Prozess der Implantation spielt, ist das vom Embryo selbst produzierte Hormon humanes Choriongonadotropin (hCG), das klassische „Schwangerschaftshormon“. So wissen wir heute, dass hCG den Umbau der Gebärmutterschleimhaut moduliert, der im Rahmen der Einnistung (Implantation) für die Neuentwicklung versorgender Blutgefäße (Angiogenese), für die Entwicklung des Mutterkuchens (Plazentation) sowie die Empfänglichkeit und Toleranz unerlässlich ist. So reguliert hCG auch die mütterliche Immunantwort während der Implantation.

Aufgrund der mittlerweile vorliegenden umfangreichen Daten haben wir uns entschieden das hCG-Priming mit der bisher erfolgreichsten Vorgehensweise (Zeitpunkt, Konzentration, Volumen und Art der Übertragung) zu etablieren und Ihnen anzubieten.

Sprechen Sie uns bei Fragen oder Interesse gerne an!