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Vorstand des UK S-H: Wirtschaftsrat der CDU argumentiert mit falschen Zahlen

30.03.2007

"Eine Falschmeldung wird nicht besser, indem man sie wiederholt", so der Kommentar des Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Professor Bernd Kremer, zur Kritik des CDU-Wirtschaftsrates.

Das Jahresdefizit des UK S-H liegt im Schnitt bei fünfzehn Millionen Euro - und im Jahr 2006 damit um fünf Millionen besser als der mit dem Aufsichtsrat vereinbarten Jahresabschluss und fünf Millionen unter dem von 2005.

Für den Vorstand des UK S-H ist nicht erkennbar, dass sich der Wirtschaftsrat der CDU jemals ernsthaft mit den Problemen und der wirtschaftlichen Situation des UK S-H beschäftigt hätte. Der Beweis, dass die Privatisierung eines Universitätsklinikums heute die beste Lösung aller Probleme darstellt, ist derzeit in Deutschland nicht erbracht. Auch die Äußerungen, dass private Betreiber sich der Forschung und Lehre besonders anzunehmen hätten, entbehren jeder Grundlage und sind als bloße Behauptungen zu bewerten.

Im Gegenteil hat das aktuelle Jahresergebnis gerade eindrucksvoll bewiesen, wie sich ein fusioniertes Universitätsklinikum wie das UK S-H in öffentlicher Trägerschaft wirtschaftlich positiv entwickeln kann. Die Unternehmensberatung Roland Berger hatte für das Jahr 2006 für die Unikliniken Kiel und Lübeck ein Defizit von 52,8 Millionen Euro prognostiziert - ohne Fusion. Die Fusion hätte nach Aussagen der Gutachter dieses Defizit auf 25,6 Millionen Euro reduziert. Der Vorstand und die Beschäftigten des UK S-H haben also knapp zehn Millionen Euro mehr eingespart als überhaupt geplant war - ein Beweis mehr für die umgesetzten umfangreichen Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Umsatzausweitung.

"Gerade hat ein in Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebenes betriebswirtschaftliches Gutachten ergeben, dass die Unikliniken ihre Qualität und Wirtschaftlichkeit in der bisherigen, öffentlich-rechtlichen Trägerschaft schneller steigern können.", so Prof. Kremer abschließend. "Wir befinden uns also auf dem richtigen Weg und werden alles dafür tun, dass wir diesen Weg weiter gehen können, ohne dass in Zukunft ein privater Betreiber seine Gewinne aus dem Unternehmen ziehen kann."



Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
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