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Rekordverdächtig: Healthcare Hackathon Kiel am 15. September 2018

07.09.2018

Europaweit größtes Event zur digitalen Medizin in der Sparkassenarena

Am Sonnabend, 15. September 2018, steht Kiel mit dem "Healthcare Hackathon" im Fokus internationaler Gesundheitstechnologie. Ab 10 Uhr öffnet die Sparkassen-Arena ihre Tore für das europaweit größte Event der digitalen Medizin. Die Veranstalter UKSH, Kieler Nachrichten/ Fleet 7, IBM und Merck erwarten mehrere tausend Besucher, die sich über ein vielfältiges Spektrum von innovativer Technologie, digitaler Gesundheitsmesse, Wissenschaft, und Programmierwettbewerb über die Medizin der Zukunft informieren möchten. Der Healthcare Hackathon findet im Rahmen der Digitalen Woche Kiel unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg statt.

Bereits am Donnerstag, 13.9., treffen sich 200 junge Talente, um zu „netzwerken“ – sich intern über die Herausforderungen der Medizin auszutauschen, die sie mithilfe der IBM-Cloud sowie Unterstützung von professionellen Coaches bis zum Finale am 15.9. lösen wollen. Preise und Preisgelder im Wert von über 51.000 Euro winken den Teams, die die prominent besetzte Jury überzeugen können. Dabei wird es um die Vorhersagbarkeit von Krankheiten, den Einsatz von Robotern und Drohnen sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz gehen.

Parallel informieren sich 200 angemeldete Schüler und Auszubildende in der Sparkassen-Arena bei einem maßgeschneiderten Programm durch Experten über Digitalisierung mit interaktiven Gadgets, „Hands On“-Training mit kleinen Robotern (TJBots) und großen Robotern (Mako, da Vinci). Im Startup-Beach-Camp bieten zehn namhafte Firmen und Agenturen bis zu 20 Startups eine Plattform zur Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen bis zur Marktreife.

Am Freitag, 14.9., folgen gleich zwei hochkarätig besetzte Fachkongresse als Plattform zum Erfahrungsaustausch zur „Medizin 4.0“. Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich zum 1. Kieler Notfalltag, veranstaltet vom Institut für Rettungs- und Notfallmedizin des UKSH. Abends treffen sich 150 Wissenschaftler, Mediziner und Experten aus verschiedensten Bereichen des Gesundheitssystems zum Fachkongress „Gestern Magie – heute Medizin“, um die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Medizin des 21. Jahrhunderts auszuloten und sich über Organisationsstrukturen bei der Einbindung junger Talente in Unternehmen auszutauschen.

Am Sonnabend, 15.9., erwartet die Besucher des Healthcare Hackathons die spektakuläre Publikumsmesse für die ganze Familie mit einer Vielzahl von Events zur Zukunft der digitalen Medizin. 30 Unternehmen, teils von Weltrang, u.a. aus dem Silicon Valley, Thailand, Dubai, Singapur, Kanada, Österreich, Finnland, Schweden, Indien und Dänemark, präsentieren hautnah digitale Gesundheitslösungen mittels Big-Data, Apps, Roboter, Drohnen und Virtual Reality. Besondere Attraktionen erwarten die Kinder, z.B. Fablab-3-D-Druck, Mini-Roboter zum Selbstbauen, die Haut als Modell und der Pflasterpass.

Mit dabei sind „Watson“, die künstliche Intelligenz von IBM, spannende Ideen und Teams aus einem vorausgegangenen Hackathon im Merck Innovation Center, dem „Hack-A-Bot“ im Juni, Operationsroboter von Inituitive und Stryker sowie der neue Avatar des UKSH. Vorgestellt werden neue Apps, die die Gesundheitsversorgung entscheidend verbessern werden. Experten aus Medizin und Wirtschaft vermitteln in kurzen Statements tiefe Einblicke in die nahe Zukunft, professionell begleitet von den Moderatoren des NDR, Eva Diederich und Jan Bastick. Zum Finale des Spektakels stellen die Hacker ihre Lösungen vor und erwarten den Juryentscheid.

Ziel des Healthcare Hackathons ist, alle Partner der digitalen Gesundheit zusammenzuführen. Als Plattform bietet das Event die Chance, die theoretisch geführte „Digitalisierungsdiskussion“ im Gesundheitswesen in eine praktische Initiative zu verwandeln, an der die Öffentlichkeit anschaulich und unterhaltsam teilhaben kann. Gleichzeitig wurde mit dem „Innovation Hub“ von UKSH, IBM und Kieler Nachrichten/Fleet 7 eine Ideenschmiede auf die Spur gesetzt, die binnen Jahresfrist Ideen zur digitale Gesundheit in die Tat umgesetzt hat. Beispiele sind die App „Meine Stadt rettet“, entwickelt mit den Firmen Philips und Ecorium, die den Einsatz von Ersthelfern koordiniert und damit die Rettungskette bei Herzstillstand erweitert – übrigens ein schleswig-holsteinischer Exportschlager, der zum Hackathon in Bangkok ausgerollt werden soll. Insbesondere möchten die Veranstalter Patienten die Möglichkeiten digitaler Lösungen zur eigenen Gesunderhaltung näher bringen, beispielsweise per digitalem Screeningtool zur Schlaganfallgefahr im eigenen Smartphone ohne Zusatzequipment. Oder Self-Check-In-Werkzeuge für Kliniken sowie eine App, die Rettungsdiensten transparent zur Verfügung stehende Intensivbettenkapazitäten in Krankenhäusern meldet.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg, Schirmherr der Veranstaltung, sagt: „Gemeinsam digitale Lösungen für die Herausforderungen der Medizin zu entwickeln, von der Patientinnen und Patienten nicht nur in Schleswig-Holstein konkret profitieren können, ist ein faszinierendes Projekt. Ich freue mich, dass sich der Healthcare Hackathon inzwischen zu einer festen Größe mit bundesweiter und internationaler Aufmerksamkeit entwickelt hat. Das Format des Team-Wettbewerbs fördert den innovativen Austausch und erweitert die Grenzen jedes Einzelnen. Schleswig-Holstein mit seinen Medizintechnik-Unternehmen, der wissenschaftlichen Qualität und den vielen guten Ideen wird eine bedeutende Rolle bei der anstehenden Weiterentwicklung des Gesundheitssektors spielen. Telematik in der Medizin leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung unterschiedlicher Professionen und der Überwindung von Sektorengrenzen zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Gerade für ein Flächenland wie Schleswig-Holstein liegt darin viel Potential. Das möchte ich gemeinsam mit allen Akteuren im Sinne der Patientinnen und Patienten nutzen. Der Hackathon leistet dazu einen wichtigen Beitrag!“

Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, sagt: „Die Zukunft ist digital und die Digitalisierung geht uns alle an. Überall – aber besonders im Gesundheitssystem sorgen neue Technologien für gewaltige Veränderungen. Das UKSH prägt diesen Kulturwandel inzwischen entscheidend mit und nutzt die Chancen der Digitalisierung, der künstlichen Intelligenz und Robotik. Unser Beitrag zur Digitalen Woche Kiel: Wie sieht die Technologie für die Medizin der Zukunft konkret aus? Diese Frage beantworten 200 junge Talente parallel beim Healthcare Hackathon. Gemeinsam mit unseren Partnern geben wir Antworten auf spannende Zukunftsfragen zur Medizin. Und das nachhaltig. Das UKSH stellt sich für die Zukunft auf. Während parallel mit dem Baulichen Masterplan die infrastrukturellen Voraussetzungen für das Klinikum der Zukunft entstehen, bildet der Innovation-Hub den Nukleus der digitalen Transformation unserer universitätsmedizinischen Krankenversorgung. Jetzt gilt es, Lösungen für die Anwendung von Big-Data, Apps und Virtual Reality konkret für unsere Patienten nutzbar zu machen.“

„Die Kieler Nachrichten sind längst mehr als ein reiner Zeitungsverlag“, sagt Sven Fricke, Geschäftsführer der Kieler Nachrichten. „Wir stellen uns selbstbewusst der digitalen Herausforderung. Neben unseren digitalen journalistischen Produkten, stärken wir die Digitalwirtschaft in der Region Kiel. Deshalb ist es für die Kieler Nachrichten selbstverständlich, die Digitale Woche Kiel mit dem Healthcare Hackathon zu unterstützen. Ich erinnere dabei an das kostenfreie öffentliche Netz #SH_WLAN, das derzeit in Schleswig-Holstein mit Unterstützung der Kieler Nachrichten aufgebaut wird. Der Umbau des ehemaligen Druckzentrums in der Kieler Innenstadt in einen Co-Working-Space, in dem vor allem junge Unternehmen, die sich mit der Gesundheitswirtschaft befassen, ein neues Zuhause finden sollen, und das neu eröffnete Innovationszentrum ‚Update‘ im Herzen von Neumünster mit seinen digitalen Erlebnismöglichkeiten sind ein weitere Schritte für die KN.“

Bart des Witte, IBM, Director Digital Health DACH, sagt: „IBM möchte mit dem Innovation-Hub, gemeinsam mit dem UKSH, Partnern, Inkubatoren, Startups und Forschungseinrichtungen digitale Anwendungen und Angebote für das Gesundheitswesen fördern. Diese offene, unternehmens- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird damit gleichzeitig zur Keimzelle eines neuen Ökosystems für Innovation, die wir gemeinsam in Schleswig-Holstein aufbauen möchten.“

„Der Hackathon wird kreative und hoffentlich verblüffende Ansätze entstehen lassen, die es dann gemeinsam weiterzuentwickeln gilt. Das ist auch die Mission unseres Innovation Centers, wo wir interne Mitarbeiter und externe Experten verbinden und ihnen eine innovative Atmosphäre bieten, um Ideen schon in frühen Phasen aktiv zu unterstützen“, erklärt Michael Gamber, Leiter des Merck Innovation Centers. Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. 2017 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro. Als Ergänzung zur Forschung und Entwicklung verfolgt das Innovationszentrum das Ziel, völlig neue, über das bisherige Spektrum hinausgehende Geschäfte und Technologien zu entwickeln und Menschen, Technologien und Kompetenzen aus unterschiedlichen Gebieten unter einem Dach zu vereinen. Das Merck Innovationszentrum (innovationcenter.merckgroup.com) verknüpft eine kreative Arbeitsumgebung mit einer Kultur der Offenheit und des Austauschs zwischen Mitarbeitern und externen Start-ups, Visionären und Unternehmen aus der ganzen Welt.

Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Direktor des UKSH am Campus Lübeck und Initiator des Hackathon, sagt: „Das Beste aus beiden Welten: Die Agilität und den Mut zu neuen Geschäftsmodellen von Startups sowie das tiefe und fundierte Wissen, Projekte strukturiert, sicher und nachhaltig anzugehen von Unternehmen – das kombiniert die Idee des Innovation Hubs. In Summe kann das ein enormer Motor für die Innovationskraft sein. Unsere Initiative hat viel Innovationsgeist – extern und bei Mitarbeitern – entfesselt. Die häufigste Frage in dem Kontext war dabei, ob wir die Plattform auch fortführen, da lag es absolut nahe, ein Innovation Hub gemeinsam mit IBM zu installieren“.

Dr. Gerald Pötzsch, Head of Cardiology Solutions, Philips North America LLC, Boston USA, sagt: „Wir kommen mit einer Philips-Mannschaft aus Seattle, Boston und Dubai zum Healthcare Hackathon 2018 nach Kiel, um uns mit Teams und Lösungen zu vernetzen. Speziell die Challenges in der Notfallmedizin und kardiovaskulären Akutversorgung sind ein idealer Ansatzpunkt für unsere integrierten Lösungen. Im Innovation Hub des UKSH wollen wir uns gerne auch nach dem Hackathon weiter engagieren, um den deutschen Markt gemeinsam mit lokalen Partnern noch besser zu bedienen. Sonst fliegen ja deutsche Delegationen eher in Richtung Valley. Mit dem Healthcare Hackathon wurde hier in Kiel ein Ökosystem aufgebaut, das das Valley nach Kiel kommen lässt. Wir freuen uns drauf.“

Alexander Kleehaus, Senior Manager Digital Innovation bei Ernst and Young (EY) Zürich, ist schon zum zweiten Mal auf dem Hackathon: „Ich komme zum zweiten Mal aus Zürich nach Kiel zum Healthcare Hackathon und nehme alle drei Tage mit. Genau so baut man Ökosysteme für Innovationen heute: Cracks und Experten plus Entscheidungsträger von Kassen, Krankenhäusern, Politik, Industrie und eben auch Anwender in kreativer Atmosphäre mit anfassbaren Projekten. Ohne zu übertreiben: Da kann sich sogar das Silicon Valley etwas abgucken.“

Jussi Määttä, CEO Buddy Healthcare, Finnland, hat bereits mehrfach das UKSH Innovation Hub besucht und ist Sprecher auf diversen Konferenzen im Silicon Valley. Sein Startup hat ein prämiertes Autorensystem für smarte Apps an der Schnittstelle zwischen Krankenhaus und Patient erfunden. Der klinische Nutzen wurde bereits mehrfach zusammen mit finnischen Universitätskliniken nachgewiesen. Am Innovation Hub entstehen derzeit zwei neue Apps zusammen mit seinem Team speziell für den deutschen Markt: „Für uns ist der Healthcare Hackathon eine ideale Plattform, um Anwendungen für den deutschen Markt weiterzuentwickeln – aber auch uns mit internationalen Teams zu vernetzen: Ich war im Vorfeld erstaunt über die Internationalität der Teilnehmer aus USA, Asien und ganz Europa. Wir kommen mit einer Truppe von sieben Teammitgliedern aus Finnland und arbeiten mit einer Expertentruppe vom UKSH an einer neuen App. Ohne Zweifel ein Turbo für Innovation, Vernetzung und Produktivität.“

Martin Kleehaus, Geschäftsführer und Junggründer der Ecorium GmbH aus München, sagt: „Ich kenne verschiedene Hackathons und Startupszenen in Berlin und München – so schnell wie in Kiel beim Healthcare Hackathon und im Innovation Hub hat es bei uns noch nie gefunkt. Wir bauen inzwischen die dritte App für Kunden im Norden – der Healthcare Hackathon ist eine Megaplattform für kreative Projekte und eine 1A Kontaktplattform.“

Der Besuch des Healthcare Hackathons im Rahmen der Digitalen Woche Kiel am 15. September, von 10 bis 17 Uhr in der Sparkassenarena Kiel ist kostenfrei. Hier der Link zum Programm: www.healthcare-hackathon.eu/15-9-die-publikumsmesse

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Dr. Christian Elsner
Campus Lübeck - Kaufmännische Direktion
Telefon Lübeck: 0451 500-10070

 


Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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