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MDS-ES Focused Workshop „Parkinson’s Disease Decoded: Genes, Environment, and the Epidemiological Challenge“

Veranstaltung | Lübeck | 8. Mai. 2026 | Fachpublikum
8Mai2026

Start

8. Mai 2026Fr. 13 Uhr

Ende

10. Mai 2026So. 13 Uhr

Veranstaltungsort

UKSH Campus Lübeck
Audimax

Vom 8. bis 10. Mai 2026 findet im Audimax auf dem Campus Lübeck der internationale „MDS-ES Focused Workshop“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der International Parkinson and Movement Disorder Society – European Section (MDS-ES). Die Universität zu Lübeck und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind lokale Gastgeber des Workshops.

Unter dem Titel „Parkinson’s Disease Decoded: Genes, Environment, and the Epidemiological Challenge“ kommen führende Expertinnen und Experten aus Europa und darüber hinaus in Lübeck zusammen. Erwartet werden rund 220 Teilnehmende aus 39 Ländern – überwiegend aus Europa, aber auch aus Ländern wie China und Brasilien.

Die besondere internationale Bedeutung der Veranstaltung wird auch durch die Teilnahme der Präsidenten der beiden beteiligten Fachgesellschaften unterstrichen: Prof. David Burn, Präsident der International Parkinson and Movement Disorder Society (MDS), sowie Prof. Elena Moro, Präsidentin der European Academy of Neurology (EAN).

Im Mittelpunkt des Workshops stehen aktuelle Entwicklungen in der Parkinson-Forschung: das Zusammenspiel genetischer Faktoren, Umwelteinflüsse sowie neue epidemiologische Erkenntnisse. Parkinson zählt zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen weltweit; angesichts steigender Fallzahlen gewinnt die Erforschung von Ursachen, Risikofaktoren und neuen Behandlungsansätzen weiter an Bedeutung.

Ziel des Workshops ist es, ein besseres Verständnis der Krankheitsmechanismen zu gewinnen und innovative Ansätze für Diagnostik, Therapie und Prävention zu diskutieren. Das wissenschaftliche Programm umfasst Plenarvorträge, interaktive Panels und Posterpräsentationen. Themen reichen von genetischen Risikofaktoren über Umwelt- und Lebensstilfaktoren, Entzündungsprozesse und die Darm-Hirn-Achse bis hin zu modernen Ansätzen wie Künstlicher Intelligenz zur individuellen Krankheitsprognose.

Die lokale Organisation liegt bei Prof. Dr. Christine Klein, Direktorin des Instituts für Neurogenetik an der Universität zu Lübeck. „Die Erforschung der Parkinson-Krankheit wird zunehmend komplexer. Nur durch internationale Zusammenarbeit können wir die entscheidenden Fortschritte erzielen“, so Klein.

Für Lübeck unterstreicht der Workshop die internationale Sichtbarkeit des Standorts in der neurologischen und neurogenetischen Forschung.