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Wohnraum für UKSH-Angestellte: Baugenehmigung erteilt

Freitag, 08. August 2025

Rund 170 Wohneinheiten für UKSH-Personal geplant

Wohnraum ist knapp, Fachkräfte sind es ebenfalls. Das Projekt auf dem Baugrundstück in der Kirchhofallee 43-49 soll Lösungen für beide Herausforderungen aufzeigen: Das Bauvorhaben stellt künftig Wohnraum für Beschäftigte des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) bereit. Stadtbaurätin Doris Grondke hat die Baugenehmigung im Namen der Landeshauptstadt Kiel im Beisein von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, CEO des UKSH, am Freitag, 8. August, offiziell an die Bauherren Lukas von Lüdinghausen und Florian Sauer von der Pius Wohnbau Kiel City GmbH & Co. KG übergeben. In der Kirchhofallee entstehen rund 170 Wohneinheiten für knapp 200 Personen.

Für das UKSH ist das Bauvorhaben ein zentraler Baustein der Personalstrategie: Alle 171 Wohneinheiten in der Kirchhofallee werden langfristig vom Universitätsklinikum für Mitarbeitende bereitgestellt. „Wohnraum ist für uns eine grundlegende Voraussetzung, um neue Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen und langfristig zu binden“, sagt Prof. Scholz. „Wir sind unserem Projektpartner und der Stadt Kiel sehr dankbar für die schnelle und konstruktive Umsetzung dieses wegweisenden Projekts.“ Für den Start in den Kieler Wohnungsmarkt bietet das Gebäude Pflegekräften und Auszubildenden aus dem In- und Ausland verlässlichen und kostengünstigen Wohnraum. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsbereiche, Schulungsräume und einen Servicestützpunkt zur Betreuung der Bewohnenden. „Mit dem Projekt gestalten wir aktiv eine Willkommenskultur – mit Strukturen, die Ankommen erleichtern und Perspektiven eröffnen“, so Scholz. Das Projekt zählt zu den größten zusammenhängenden Wohnvorhaben für Klinikpersonal an einem deutschen Universitätsklinikum.

Seit Herbst 2024 ist das Baugrundstück im Besitz der Pius Wohnbau Kiel City GmbH & Co. KG. Die Pius Wohnbau Gruppe hat in Kiel unter anderem bereits den Bau von 74 Sozialwohnungen in der Feldstraße umgesetzt. Den Kontakt zwischen dem Bauherrn und dem UKSH hat Stadtbaurätin Doris Grondke hergestellt. „Es freut mich, dass wir das UKSH und den Bauherrn zusammenbringen konnten und die Kooperation angestoßen haben. In der Kirchhofallee entsteht ein funktionales und architektonisch hochwertiges Wohngebäude, das sich gut in die Umgebung einfügt. Mit der Baugenehmigung leisten wir nun unseren Beitrag für dieses Großprojekt“, bekräftigt Doris Grondke die Unterstützung der Stadt für das Vorhaben.

Für Geschäftsführer Florian Sauer ist das Projekt mehr als nur ein Neubau – es steht exemplarisch für gelingende Kooperation und verantwortungsvolle Stadtentwicklung: „Mit diesem Projekt leisten wir einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung in Schleswig-Holstein. Es erfüllt uns mit Stolz, gemeinsam mit dem UKSH und der Stadt Kiel ein zukunftsweisendes Wohnkonzept für Pflegepersonal und Auszubildende aus aller Welt umzusetzen. Die Realisierung von bezahlbarem, hochwertigem Wohnraum mit Aufenthaltsqualität ist für uns nicht nur eine unternehmerische, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung.“

171 Mikroappartements für Pflegepersonal und Auszubildende

Auf dem Grundstück an der Ecke Kirchhofallee/Von-der-Tann-Straße sollen in dem sechsstöckigen Gebäude künftig bis zu 197 Beschäftigte und Auszubildende unterkommen. Der Entwurf von RHWZ Architekten GmbH (Renner Hainke Wirth Zirn Architekten GmbH) sieht vornehmlich Kleinstwohnungen für eine Person sowie einige größere Wohnungen vor. Die Systembaufirma Goldbeck übernimmt die Fachplanung und Ausführung. Jede der 171 Wohnung – davon 15 barrierefrei – ist ein Balkon oder eine Terrasse zugeordnet. Zudem gibt es Gemeinschaftsräume und eine gemeinschaftlich genutzte Dachterrasse mit Wintergarten.

Im Erdgeschoss sind vier Gewerbeeinheiten vorgesehen, die teilweise durch das UKSH bzw. die UKSH Akademie für Schulungen und Sprachkurse genutzt werden sollen. Platz für Autos und Fahrräder ist im Innenhof. Zudem wird es vor Ort fünf Carsharing-Stellplätze geben. Da bei den internationalen Fachkräften, die zum Teil aus Übersee kommen, von einem sehr geringen Pkw-Aufkommen auszugehen ist, wurde das Gebäude mit einer Abweichung der Anforderung der Landesbauordnung in Bezug auf die erforderlichen Stellplätze genehmigt.

Pressetext: Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat, presse@kiel.de

Pressebilder

Visualisierung_Kirchhofallee_UKSH - Entwurfsverfasser RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN

So soll die Wohnanlage nach Fertigstellung im Dezember 2026 aussehen.

Bildcredit: RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN

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Auf dem Baufeld in der Kirchhofallee übergab Stadtbaurätin Doris Grondke (2.v.r.) die Baugenehmigung an PIUS-Geschäftsführer Florian Sauer (r.) und präsentierte gemeinsam mit Prof. Scholz und Pflegedirektorin Sabine Richter die Visualisierung des neuen Gebäudes.

Foto: UKSH

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