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Hinweise zu Warnstreiks am UKSH in Kiel und Lübeck

Sonntag, 01. Februar 2026

Notfall- und Akutversorgung gesichert – erhebliche Auswirkungen auf planbare Operationen wahrscheinlich

Die Gewerkschaft ver.di hat am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an den Campi Kiel und Lübeck für die kommende Woche umfangreiche Warnstreikmaßnahmen angekündigt. Demnach wird das UKSH am Campus Kiel von Montag, 2. Februar, bis Donnerstag, 5. Februar 2026, sowie am Campus Lübeck am Donnerstag, 5. Februar 2026, ganztägig bestreikt. Das Klinikum ist auf die Arbeitskampfmaßnahmen vorbereitet; eine Notdienstvereinbarung ist mit ver.di geschlossen worden. Die Notfall- und Akutversorgung ist an den Standorten Kiel und Lübeck gesichert.

Gleichzeitig rechnet das UKSH damit, dass es im planbaren Bereich, insbesondere im elektiven OP-Programm, zu erheblichen Anpassungen und Verschiebungen kommen wird – auch verbunden mit Wartezeiten. Das UKSH setzt alles daran, die Auswirkungen auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten. Patientinnen und Patienten, deren Termin verschoben werden muss, werden individuell vom Klinikum informiert. In Einzelfällen kann dies auch kurzfristig erfolgen, wenn sich die Lage im Tagesverlauf verändert. Wer einen Termin hat und keine Absage erhalten hat, kann grundsätzlich wie geplant kommen – zugleich bittet das UKSH um Verständnis, dass es an den Streiktagen zu Verzögerungen und Terminänderungen kommen kann.

„Wir respektieren das Recht auf Arbeitskampf. Gleichzeitig haben wir als einziges Klinikum der Maximalversorgung in Schleswig-Holstein eine besondere Verantwortung für unsere Patientinnen und Patienten“, sagt der Vorstandsvorsitzende (CEO) des UKSH, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz. „Wir sind verwundert über das Ausmaß der angekündigten Warnstreiks bereits vor der nächsten Verhandlungsrunde – seit Mitte Januar acht Warnstreiktage am UKSH – und appellieren an alle Beteiligten, die Auswirkungen auf die Versorgung, auch im planbaren Bereich, so gering wie möglich zu halten. Auch elektive Eingriffe sind für viele Patientinnen und Patienten, etwa in der Onkologie, medizinisch wichtig und häufig langfristig geplant. Wir hoffen daher, dass die Arbeitskampfmaßnahmen mit Augenmaß geführt werden.“

Verantwortlich für diese Presseinformation

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Maximilian Hermsen

Komm. Pressesprecher
E-Mail: maximilian.hermsen@uksh.de

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