"Über den Zusammenhang zwischen Genen und Krebs"
Bundesministerium fördert Kieler Forschungsvorhaben mit über 4,2 Millionen Euro
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie herzlich zu einer Pressekonferenz
am Donnerstag, 26. Februar 2009, um 12:30 Uhr
in der Bibliothek der Kinderklinik (Schwanenweg 20), Haus 9, 2. OG
einladen, um Sie über die Forschungsvorhaben der mit über 4,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte zu informieren.
Ihre Gesprächspartner werden sein:
Prof. Dr. Bernd Kremer - Klinischer Direktor des Krebszentrums Nord
Prof. Dr. Holger Kalthoff - Wissenschaftlicher Direktor des Krebszentrums Nord
Prof. Dr. Reiner Siebert - Stellv. wissenschaftlicher Direktor des Krebszentrums Nord
Prof. Dr. Günter Klöppel - Ansprechpartner für das Projekt "Bauchspeicheldrüsenkrebs"
PD Dr. Jochen Hampe - Ansprechpartner für das Projekt "Dickdarmkrebs"
Prof. Dr. Martin Schrappe - Ansprechpartner für das Projekt "Akute Leukämie im Kindesalter"
Die Bedeutung von Genveränderungen für die Entstehung von Krebserkrankungen, das Ansprechen auf Therapie und die Heilungschancen ist schon seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Forschungsprojekte der onkologischen Arbeitsgruppen der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität, die sich im vergangenen Jahr gemeinsam mit zahlreichen externen Partnern im Land zum "Krebszentrum Nord" zusammengeschlossen haben.
Seit letztem Jahr fördert nun zusätzlich das BMBF im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes die Erforschung der genetischen Grundlagen der Krebsentstehung im Krebszentrum Nord in Kiel mit mehr als 4,2 Millionen Euro. In den geförderten Projekten, die in nationale Krankheitsnetze zu spezifischen Krebserkrankungen eingebunden sind, werden spezielle genetische Fragestellungen im Zusammenhang mit Dickdarmkrebs, akuten Leukämien im Kindesalter und Bauchspeicheldrüsenkrebs bearbeitet.
Die Kieler Fakultät bietet dabei mit ihrem starken Profil im Bereich der Genomforschung und ihren zentralen Biobanken und Plattformen ein exzellentes Umfeld für diese Projekte. Über die letzten drei Jahre wurde z.B. in Kiel mittels der POPGEN Biobank in enger Kooperation mit vielen externen Mitgliedern des Krebszentrums Nord und weiteren Versorgungs-krankenhäusern aus der Umgebung die größte deutsche Kohorte von über 3000 Patienten mit Dickdarmkrebs aufgebaut. Die geförderten Projekte profitieren insbesondere von der interdisziplinären Einbindung in das Krebszentrum Nord, was auch die Möglichkeit eröffnet, Forschungsergebnisse schnellstmöglich für die Krankenversorgung nutzbar zu machen.
Die Präsentation der Forschungsvorhaben erfolgt im Rahmen eines "Kick-off-Seminars", das sich an das Fachpublikum richtet. Es findet im Anschluss an die Pressekonferenz von 14:15 bis 16:30 Uhr im Hörsaal der Alten Chirurgie des UK S-H, Campus Kiel (Michaelisstr. 5), statt.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 25.02. an, telefonisch unter 0431 597-8081 oder -8085 oder per E-Mail an info@krebszentrum-nord.de
Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Geschäftsstelle des Krebszentrum Nord - CCC
Arnold-Heller-Straße 3 - Haus 11, 24105 Kiel
Tel. 0431 597-8081 oder -8085
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de
- Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, 24105 Kiel,
Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704 - Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708