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UK S-H begrüßt nachdrücklich Zusatzmittel für Investitionen

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die Aussicht, aus dem von der Bundesregierung aufgelegten Konjunkturprogramm rund 38,5 Millionen Euro für Investitionen zu erhalten, ist beim Universitätsklinikum überaus positiv bewertet worden. "Wir bedanken uns bei der Landesregierung, dass sie die für das UK S-H wichtigen Baumaßnahmen aufgegriffen und gegenüber dem zuständigen Bundesministerium konsequent vertreten hat." sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UK S-H. "Die Mittel, die hier zusätzlich investiert werden, kommen vorrangig unseren Patienten zugute. Auch wenn ein erheblicher Nachholbedarf noch bestehen bleibt, so leisten sie doch einen ersten Beitrag zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen, modernen und patientenorientierten Krankenversorgung an den beiden Standorten Kiel und Lübeck."

Für das Konjunkturpaket II hatte das UK S-H Investitionsmaßnahmen angemeldet, die seit längerem schon geplant waren, bislang aber noch nicht realisiert werden konnten. Angesichts der Erweiterung des Patientenaufkommens sowie der rasanten technischen Entwicklung hat eine kurzfristige Umsetzung dieser Vorhaben jedoch hohe Priorität. Im Vorlauf auf den Baulichen Masterplan sollen jetzt mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Konjunkturprogramm die nachstehenden Einzelmaßnahmen im Bereich der Krankenversorgung verwirklicht werden:


Am Standort Kiel sind dies

  • die Herrichtung der Wöchnerinnenstation in der Frauenklinik,

  • in der 1. Medizinischen Klinik die Erneuerung der Isolierstation,

  • die Sanierung der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde,

  • die Sanierung der Augenklinik.

Mit diesen Maßnahmen wird, so Scholz, dem deutlich höheren Patientenaufkommen ebenso Rechnung getragen wie den gestiegenen Anforderungen an Betreuung und Unterbringung. Mit den Investitionen ist es möglich, Technik nach dem modernsten Stand zu installieren. Ein besonderes Augenmerk gilt der engen Verbindung zwischen universitärer Hochleistungsmedizin einerseits und der Zuwendung zum Patienten in einem angenehmen Ambiente andererseits.


Für den Standort Lübeck sind vorgesehen:

  • die Ersatzbeschaffung sowie Einbau und Unterbringung des Linearbeschleunigers,

  • die Sanierung der Operationssäle der Herzchirurgie,

  • die Sanierung der Notaufnahme,

  • die komplett neue Herrichtung der Bettenstation der Notaufnahme.

Wie Scholz betont, können damit die Geräte sowohl bei der Herzchirurgie als auch bei der Strahlentherapie modernisiert und die Versorgung der Bevölkerung auf den modernsten Stand angehoben werden. Mit der Sanierung der Notaufnahme wird eines der größten Probleme am Standort Lübeck beseitigt. Vor diesem Hintergrund spricht Prof. Dr. Heribert Schunkert den Verantwortlichen seinen besonderen Dank für die Realisierung dieses bedeutsamen Projektes aus.

Vorstandsvorsitzender Scholz und Sanierungsmanager Dr. Carl Hermann Schleifer sehen sich angesichts dieser Zuwendungen in ihren Bemühungen um zusätzliche Mittel für die Sanierung des Uniklinikums bestätigt. "Der große Investitionsstau von mindestens 700 Millionen Euro bleibt zwar bestehen und muß in nächster Zeit beseitigt werden. Aber es sind wichtige Schritte, um eine Krankenversorgung auf höchstem Niveau für die Menschen in unserer Region sicherzustellen. Jetzt kommt es auf die zügige und effektive Umsetzung dieser Maßnahmen an."

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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