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Untersuchung der Bauchschlagader rettet Leben

Montag, 03. Mai 2010

 Die Gefäßambulanz am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, bietet gesundheitsbewussten Besuchern am 8. Mai 2010 eine besondere Früherkennung (Screening): Mittels Ultraschall untersuchen die Spezialisten die Bauchschlagader und nehmen sich viel Zeit für ein persönliches Gespräch. Beginn ist um 10 Uhr in der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Arnold-Heller-Straße 7 (Gebäude der Chirurgie). Um Voranmeldung unter Tel.: 0431 597-4325 wird gebeten.

Das UK S-H beteiligt sich mit dieser Veranstaltung am 1. nationalen Screening-Tag zur Vorbeugung gegen das Bauchaortenaneurysma (BAA). Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Arterie). Aneurysmen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens bilden. Alkoholmissbrauch und Rauchen verstärken das Risiko. Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein solches Aneurysma plötzlich aufplatzt und es zu einer inneren Verblutung kommen kann. Am häufigsten ist die Bauchschlagader betroffen. Dieses Krankheitsbild wird als Bauchaortenaneurysma bezeichnet. Das Tückische an dieser lebensbedrohlichen Krankheit ist, dass sie im Vorfeld meistens keine Beschwerden bereitet und die Menschen völlig ahnungslos sind.

"Die Diagnose Aneurysma trifft Patienten meist aus heiterem Himmel. Doch das muss nicht sein, denn ein mögliches Aneurysma können wir frühzeitig und unkompliziert durch eine einfache und schmerzfreie Ultraschall-Untersuchung (Screening) feststellen", sagt Prof. Dr. Jochen Cremer, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Campus Kiel.

"In Schleswig-Holstein sind etwa 6000 Menschen von einem Bauchaortenaneurysma betroffen", schätzt Dr. Markus Siggelkow, leitender Oberarzt der Gefäßchirurgie, "obwohl es so einfach ist, sich rechtzeitig untersuchen zu lassen. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen am 8. Mai den BAA-Screeningtag besuchen werden."

Früherkennung kann Leben retten. Internationale Studien belegen, dass durch eine gezielte Frühuntersuchung vor allem bei Männern ab dem 65. Lebensjahr die Anzahl geplatzter Bauchaortenaneurysma deutlich gesenkt werden kann. Die Veranstaltung findet unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und Schirmherrschaft von Mike Krüger statt. Weitere Informationen zum BAA-Screening unter unter:  www.gefaesschirurgie.de


Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie
Dr. Markus Siggelkow, Tel.: 0431 597-4325, E-Mail: vascular-chirurgie@uksh-kiel.de

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Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uk-sh.de
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